Kovacek & Zetter GmbH

OKTOBER • AUSSTELLUNG 2013

OKTOBER • AUSSTELLUNG 2013

Monday, October 14, 2013Saturday, November 2, 2013


Vienna, Austria

OKTOBER • AUSSTELLUNG 2013
Österreichische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts

Mit einem repräsentativen Querschnitt durch die österreichische Malerei des Biedermeier, des Stimmungsimpressionismus und mit ausgewählten Werken der Kunst nach 1945 zeigt die Galerie Kovacek & Zetter ihre diesjährige Oktober Ausstellung.

Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt dieses Jahr auf der auch im internationalen Kontext wichtigen künstlerischen Strömung des Stimmungsimpressionismus. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts formte sich um den großen Emil Jakob Schindler ein Schüler- und Freundeskreis begabter MalerInnen wie Olga Wisinger-Florian oder Tina Blau. Ihre Malweise war stark von den zarten Naturdarstellungen Schindlers bestimmt und in Anlehnung an die französische „paysage intime“ prägten sie die österreichische Landschaftsmalerei. Der Wiener Prater fesselt Tina Blau motivisch ein Leben lang. Sie malt ihn zu jeder Jahres- und Tageszeit, am liebsten aber im Frühling oder im Herbst, wenn die Natur eine Metamorphose durchläuft. Auch Olga Wisinger-Florians „Südliche Landschaft mit Agaven“ beeindruckt durch die lichterfüllte Atmosphäre eines heißen Tages im dalmatinischen Hinterland.

Das Glanzstück der Ausstellung bildet das „Stillleben mit Früchten“ von Carl Moll. Die breiten, für sein Spätwerk charakteristischen Pinselstriche fügen sich zu einer kompakten Farbschicht unterschiedlicher Töne und Formen zusammen. Die Komposition erstrahlt durch ihre Leuchtkraft und Plastizität.

In selten kleinem Format erfasst der Tiroler Künstler Alfons Walde in leuchtenden Farben und schwungvollen Linien eines seiner begehrtesten Motive: den Wilden Kaiser. Die schemenhaft und dynamisch gesetzten Pinselstriche des mächtigen Gebirges, der verschneiten Berghänge und der Waldpartien zeigen ein hohes Maß an Ausdruckskraft und formreduzierter Expressivität. Auch die Naturstudie „Sommer in Oberndorf“ vermittelt trotz ihrer Größe eine unglaubliche Spontaneität und verdeutlicht Waldes besonderes Gespür für Komposition, Rhythmus, Linienführung und leuchtende Ton-in-Ton Farbgebung.

Zur Ausstellung erscheint ein wissenschaftlich fundierter Katalog.