Konrad Fischer Galerie

Giuseppe Penone: New Works (Berlin)

Giuseppe Penone: New Works (Berlin)

pelle di grafite - riflesso di sodalite by giuseppe penone

Giuseppe Penone

Pelle di grafite - riflesso di sodalite, 2006

Price on Request

Friday, September 9, 2011Saturday, November 12, 2011


Düsseldorf, Germany

GIUSEPPE PENONE
Neue Arbeiten

Eröffnung: Freitag, 9. September 2011, 18-21 Uhr
Ausstellung: 9. September - 12. November 2011

Die Konrad Fischer Galerie Berlin freut sich, die Eröffnung einer Ausstellung mit neuen Arbeiten von Giuseppe Penone ankündigen zu dürfen.

Giuseppe Penone – einer der herausragenden Vertreter der Arte Povera – hat seit Beginn seiner künstlerischen Tätigkeit das Verhältnis zwischen Mensch und Natur in unterschiedlichen Medien und mit verschiedenen Schwerpunktsetzungen thematisiert. Bis heute erscheinen hierbei die Beziehung von Innerem und Außenhaut, sowie die Reflexion des Raumes, der sich zwischen einer Hand und einem berührten Gegenstand auftut, von zentraler Bedeutung für die Formfindungen Penones. So kann die menschliche Haut als Landschaft erscheinen, die Rinde eines Baumes zu Haut und der Raum zwischen einem Gegenstand und den ihn umschließenden Händen zum Ausgangspunkt einer Serie von Skulpturen werden.

In Berlin zeigen wir eine Skulptur der Serie Geometria nelle mani (Geometria nelle mani – ovale, 2005), die eine perfekt geometrische Form aus Edelstahl mit einer rauen, fast formlosen Struktur aus Bronze kontrastiert. Eine Serie von Fotografien desselben Titels gibt Aufschluss über die Idee der Skulptur. Sie zeigen im Negativ ein Händepaar, das jeweils eine geometrische Form umschließt, wobei der freibleibende Raum zwischen den Händen und dem Objekt im Negativ jeweils hell erleuchtet aufscheint. Die Kontur genau dieses Raumes bildet den Ausgangspunkt für die Skulpturen. Vielfach vergrößert wird dieser Raum in Bronze gegossen. Der so entstandenen Form wird dann die entsprechende geometrische Edelstahlform hinzügefugt, die in ihrem Innern wiederum die verkleinerte Form der Hände und des von Ihnen umschlossenen Raumes enthält. Als Ganzes offenbart die Skulptur komplexe Bezüge zwischen positiver und negativer Form, zwischen Berührung, Oberfläche und Volumen und kann daher als grundsätzliche Reflexion wesentlicher Aspekte von Skulptur im Sinne Penones gelesen werden.

Neben den Arbeiten der Werkserie ‚Geometria nelle mani’ zeigen wir zwei großformatige Bilder aus dem Zyklus ‚Pelle di Grafite’ (2006) und die Arbeit ‚Pelle di marmo’, in der die Adern einer Marmorplatte freigelegt sind und in ihrer dreidimensionalen Form der menschlichen Physiognomie erstaunlich nahe kommen.

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GIUSEPPE PENONE
New Works

Opening: Friday, September 9, 2011, 6-9 pm
Exhibition: September 9 - November 12, 2011

Konrad Fischer Galerie Berlin is pleased to announce the opening of our next exhibition with new works by Giuseppe Penone.

From the beginning the work of Giuseppe Penone, one of the most important artists of the Arte Povera movement, explored the relationship between man and nature using varied artistic means and focusing on different ideas. The interplay between surface and inner volume, the emphasis of the space between an object and the hands touching it are central aspects of Penone’s reflections on sculpture. Human skin becomes a landscape, the bark of a tree may turn into skin or the tiny space between a geometric object and the hands holding it can become the point of departure for his sculptures.

The works from the series‚ Geometria nelle mani contrast a perfect geometric shape made out of steel with rough shapeless forms cast in bronze. A series of photographs bearing the same title reveals the idea of the sculpture as they show negative prints of pairs of hands holding geometric shapes while the space between the object and the hands glows brightly in the center of the negative prints. It is this very space which is enlarged and cast in bronze. On top of this large bronze cast Penone placed the geometric shape in stainless steel which contains the negative space of the artist’s hands surrounding the geometric shape. As a whole Geometria nelle mani – ovale (2005) reveals complex relations between the negative and the positive, between touch, surface and volume and can be understood as a general reflection on the essentials of sculpture.

Included in the exhibition will be two works from the series Pelle di Grafite (2006) and the large Pelle di marmo which reveals the veins of a marble plate, seen in three dimensions and bearing an astonishing similiarity to the human physiognomy.