Häusler Contemporary

Sébastien de Ganay: Mise au point (Zürich)

Sébastien de Ganay: Mise au point (Zürich)

simon by sebastian de ganay

Sebastian de Ganay

Simon, 2010

Price on Request

Thursday, March 3, 2011Saturday, May 14, 2011


Munich, Germany

Sébastien de Ganay «Mise au point»

Eröffnung: Donnerstag, 03. März 2011 von 18 bis 20 Uhr
Der Künstler ist anwesend.
Dauer der Ausstellung: 04. März 2011 - 14. Mai 2011

Sébastien de Ganay (*1962, Boulogne-Billancourt, Frankreich) ist einer der innovativsten Vertreter experimenteller Malerei und Skulptur. Er integriert Elemente des Abstrakten und Gegenständlichen, verbindet Farbe und Gegenstand zu überraschenden Formulierungen in eigenständiger, sinnlicher Bildsprache.
Die Ausstellung bei Häusler Contemporary Zürich zeigt eine exklusive Auswahl seiner Werke aus jüngster Zeit, die speziell für die Zürcher Galerie entstanden sind.

Das Hinterfragen des Wahrnehmungsprozesses und das Experimentieren mit verschiedenen Materialien ist seit den Anfängen seiner künstlerischen Tätigkeit in New York zentral für das Schaffen Sébastien de Ganays: «Mich interessiert bei meinem Arbeiten die Reflexion im Machen und Sehen, die möglichen Verbindungen zwischen den sensuellen Aspekten, der Selbstbeobachtung und ihrem rationalen Verarbeiten.» (Sébastien de Ganay)

In den vergangenen Jahren hatte sich Sébastien de Ganay intensiv mit der Entwicklung neuer konzeptueller Ansätze beschäftigt, wobei das Erforschen von Wahrnehmungsmechanismen im Zentrum stand.
Das modulare Punktsystem der aus sechs Punkten aufgebauten Blindenschrift beschäftigt ihn seit 2009: In der interaktiven Serie der «Triangles» verbergen sich Botschaften In Brailleschrift. Formale wie inhaltliche Aspekte dieser Werkphase integriert Sébastien de Ganay in seine neueste Werkgruppe, die den Schwerpunkt der Ausstellung bei Häusler Contemporary bildet: Die «Dot Paintings» sind Bildobjekte voll reizvoller Virtuosität, die als Metaphern des Sehens Realität in Frage stellen. Der Farbauftrag erfolgt auf Filzkreisen, die collageartig auf der Bildfläche angeordnet sind. Die Zwischenräume sind mit Epoxydharz ausgegossen. Erst im Auge des Betrachters schliesst sich das ausschnitthaft gezeigte Motiv zu einem vollständigen Bild. Die Lust am elementaren Sehen wird geweckt.

Häusler Contemporary zeigt ausserdem aus der Reihe «Art on demand» eine Auswahl von «Cartons». Die auf dem System von Faltschachteln beruhenden Aluminiumobjekte laden ein zum spielerischen Diskurs über Skulptur. Sie sind, ganz nach Kundenwunsch, in verschiedenen RAL-Farben erhältlich.

Sébastien de Ganay studierte an der Columbia University in New York. Seine Werke wurden u.a. in New York, Paris, Buenos Aires, Wien, London und München gezeigt.