Ross Bleckner 'Birds & Brains & Flowers - Neue Bilder' (Jablonka Pasquer Projects)

Ross Bleckner 'Birds & Brains & Flowers - Neue Bilder' (Jablonka Pasquer Projects)

invitation by ross bleckner

Ross Bleckner

Invitation

Price on Request

Friday, September 7, 2012Saturday, November 3, 2012


Cologne, Germany

Vernissage: 7. September 2012, 18–22 Uhr
Der Künstler ist anwesend.

Jablonka Galerie / Jablonka Pasquer Projects
Lindenstrasse 19
50674 Köln

+49 221 39760640
jablonkapasquerprojects@gmail.com
Di – Fr 15 – 18 Uhr, Sa 12 – 16 Uhr

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Die Jablonka Galerie und Jablonka Pasquer Projects freuen sich, neue Arbeiten des amerikanischen Künstlers Ross Bleckner zu präsentieren.

Der 1949 in New York City geborene Maler Ross Bleckner wird als einer der Protagonisten der Op‐Art gesehen – eine Stilrichtung der bildenden Kunst, die sich in den 1960er Jahren entwickelte und mit der optischen Täuschung des Betrachters spielt.

Seine aktuellen in der Jablonka Galerie und bei Jablonka Pasquer Projects gezeigten Werke, zeugen von Bleckners Interesse an Unschärfe, an Desillusion, daran, Dinge zu vermischen, um deren Identität nicht vorhersehbar, entschlüsselbar zu machen.

Verdeutlicht wird dies beispielsweise durch die Darstellung einer Taube, die konturenlos durch das Dunkel der Nacht gleitet. Sie gehört zu den „Birds“ und „Flowers“ Arbeiten, die in der Jablonka Galerie ausgestellt sind.

Sein großes Interesse an Hell und Dunkel, am Wechselspiel zwischen Licht und Schatten begründet der Künstler sowohl technisch als auch metaphorisch: „I’d rather bring dark out of light than layer dark over night. It’s just my optimism, not infantile, but the childlike part of my brain that wants to make things better, make things works. There’s light at the end.“

Die kontinuierliche Auseinandersetzung Bleckners mit der Vergänglichkeit spiegelt sich auch in den „Brain“ Arbeiten wieder, die bei Jablonka Pasquer Projects gezeigt werden. Dargestellt sind menschliche Gehirne, umzogen von feinen Linien, die mit kleinen Punkten verknüpft sind. Anreiz findet Bleckner in mikroskopischen Bilder und detaillierten medizinischen Illustrationen, die ihm zugleich auch als Zeugnis der Sterblichkeit dienen und Bezug auf die Diagnose des Vaters nehmen, der an Krebs erkrankte. Auch die Arbeit „My sister’s brain“ (2012) fügt sich in diese Auseinandersetzung ein. Vorlage für das großformatige Bild war der Scan des Gehirns seiner Schwester, die an Schizophrenie erkrankte. Bleckners Interesse an der Krankheit des Vaters und der Schwester korrespondiert mit seiner langjährige Auseinandersetzung mit Krankheitsverläufen oder wie er es beschreibt: „The idea that the body is so perfect, until it’s not perfect. It’s a fragile membran that separates us from disaster.“

Ross Bleckner wurde 1949 in New York City geboren und wuchs in Hewlett, NY, auf. 1971 Bachelor of Art an der New York City University und 1973 Mater of Fine Arts am California Institute oft he Arts, Valencia, CA.

Bleckners Werke befinden sich heute in großen Museen wie im Museum of Modern Art und im Whitney Museum of American Art in New York. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen. Unter anderem im San Francisco Museum of Modern Art, San Francisco 1988; Kunsthalle Zürich, Zürich 1990; Kölnischer Kunstverein, Köln 1991; Martin Gropius Bau, Berlin 1991; Moderna Museet, Stockholm 1991; Museum of Modern Art, New York, 1994; Guggenheim Museum, New York 1995; Reina Sofia, Madrid, 1996; Whitney Museum of American Art, New York 1999; L. A. County Museum, Los Angeles, 2001; Kunstmuseum Luzern, Luzern 2003; Esberg Art Museum, Esberg, Denmark, 2004; Zentrum Paul Klee, Bern, 2008; Kawaguchiko Museum of Art, Yamanashi Pref. 2011.