Jan Schüler: Landschaften und Porträts

Jan Schüler: Landschaften und Porträts

hessische landschaft (rabenau) by jan schüler

Jan Schüler

Hessische Landschaft (Rabenau), 2014

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sommernacht (autobahn) by jan schüler

Jan Schüler

Sommernacht (Autobahn), 2013

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Friday, September 5, 2014Saturday, November 8, 2014

Anna-Louisa-Karsch-Straße 9
Berlin, 10178 Germany

Eröffnung: Freitag, den 5. September, 18-21 Uhr

KUNST & WEIN 5.9. von 18-21 Uhr|6.9. von 12-18 Uhr, zu Gast ist das Weingut Schloss Neuweier aus Baden-Baden

Anlässlich der BERLIN ART WEEK ist die Galerie am Freitag, den 19. September von 12-21 Uhr geöffnet


„Die suggestive emotionale Ausstrahlung und Intensität der Motive in Verbindung mit der gleichzeitig reduzierten, kühlen Darstellungsweise seiner Malerei sind es, welche die von Schülers Bildern ausgehende Faszination ausmachen.“ (Ute Riese)

In ihrer zweiten Einzelausstellung des in Düsseldorf lebenden Malers Jan Schüler zeigt die Galerie Poll Landschaften und Porträts aus den vergangenen drei Jahren.

Während die Landschaftsbilder Hessen und das Rheinland, den früheren und den heutigen Lebensraum des Künstlers zeigen, sind die auf seinen Porträts dargestellten Personen mit Jan Schülers Leben auf unterschiedliche Art verbunden: Dargestellt sind Verwandte, Freunde, Begleiter seiner künstlerischen Laufbahn und manchmal auch Stars wie Donna Summer.

Durch seinen kühlen, hyperrealistischen, zum Teil an die Neue Sachlichkeit erinnernden Malstil gelingt es Jan Schüler, seine sehr persönlichen Bildwelten so zu abstrahieren, dass die Bildthemen auch für außen stehende Betrachter von Belang sind und in ihren Bann ziehen. Die dargestellten Personen weisen durch die Reduktion ihrer Charakteristika über das Individuelle hinaus. Dabei spielt auch die Beschäftigung mit der Endlichkeit allen Lebens eine Rolle, erkennbar durch die den Dargestellten beigegebenen Attribute wie Blumen oder der Endlosschleife. Den streng komponierten Landschaften wohnt eine stille Melancholie inne.

„Es ist der ständige Dialog aus Vergangenem und Heutigem, aus den Arbeiten anderer und der Stellungnahme dazu innerhalb der eigenen Malerei; die Spannung aus Realität und Traum, aus konkretem Erleben und utopischer Sehnsucht, die die Folie bilden, vor der sich die reichen, klaren Bildwelten Jan Schülers entfalten.“ (Magdalena Kröner)

Jan Schüler, geboren 1963 in Gießen, studierte von 1985 bis 1992 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Rissa und war Meisterschüler bei Fritz Schwegler. 1996 erhielt er den Förderpreis für Bildende Kunst der Stadt Düsseldorf. Jan Schüler lebt und arbeitet in Düsseldorf. Seine Werke befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen in Deutschland. Im vergangenen Jahr hat Jan Schüler gemeinsam mit der Kunststiftung Poll das erste Bestandsverzeichnis der Gemälde und Zeichnungen 1964-1998 von Maina-Miriam Munsky (1943-1999) im Verlag Kettler herausgegeben.