Nino Malfatti 'Ich und die Berge sind riesige Freunde'

Nino Malfatti 'Ich und die Berge sind riesige Freunde'

verdunklungsgefahr by nino malfatti

Nino Malfatti

Verdunklungsgefahr, 2009

ideale verhältnisse by nino malfatti

Nino Malfatti

Ideale Verhältnisse, 2009

circa mittag by nino malfatti

Nino Malfatti

Circa Mittag, 2009

traumlage - föhn by nino malfatti

Nino Malfatti

Traumlage - Föhn, 2010

die pointe by nino malfatti

Nino Malfatti

Die Pointe, 2009

Saturday, January 22, 2011Monday, February 28, 2011


Berlin, Germany

Nino Malfatti
Ich und die Berge sind riesige Freunde

Eröffnung/opening: Jan 22, 2011 19.00h / 7pm
22.01.11–28.02.11

Die Galerie Michael Schultz freut sich sehr, mit „Ich und die Berge sind riesige Freunde“ die erste Einzelausstellung von Nino Malfatti in unseren Räumen präsentieren zu können.

Die Berge begleiten Nino Malfatti seit seiner Kindheit. Der Künstler wurde in Innsbruck geboren und ist mit ihnen vor der Haustür aufgewachsen. Das Thema hat den begeisterten Bergsteiger nie losgelassen. Jahre später entstehen in seinem Berliner Atelier Arbeiten, die nur dieses Thema kennen. Obwohl die Berge nun nicht mehr vor seiner Haustür liegen, sind sie keine verklärten Fantasiegebilde. Malfatti fotografiert sie bei seinen Wanderungen in der Heimat und bringt sie in der Großstadt auf die Leinwand. Die Bilder zeugen von Nino Malfattis Liebe zur Natur und bringen gleichzeitig seinen Respekt vor ihr zum Ausdruck. Denn der schöne Schein von der Ruhe im Lande trügt. Die Berge, die sich hier so idyllisch zeigen, offenbaren bei genauerer Betrachtung ihre mächtige, fast bedrohliche Seite. Aber Malfatti geht es nicht darum, einfach unterschiedliche Gebirgspanoramen abzubilden. Scharfe Grat- und Gipfellinien, Lichtbalken und klare Farbabgrenzungen schaffen Formen und Flächen. In artifiziell übersteigerter Farbigkeit trifft das harte Weiß des Schnees auf das kalte Grau der Felsen. Darüber spannt sich ein Himmel in Ultramarin, Kobalt oder Coelin, manchmal „verschmutzt“ mit einem Hauch Neapelgelb. So dient das Naturschauspiel zugleich als Vorwand für abstrakte Überlegungen in Form und Farbe.

Zu der Ausstellung erscheint ein Katalog.