Galerie Michael Janssen

'Distinction' kuratiert von / curated by Gerard Hemsworth

'Distinction' kuratiert von / curated by Gerard Hemsworth

the future; (stage 4) by shaan syed

Shaan Syed

The Future; (Stage 4), 2006

Price on Request

Friday, January 26, 2007Saturday, March 3, 2007


Cologne, Germany

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Distinction
William Anskis, Martin Fletcher– Systems House, Shaan Syed
kuratiert von Gerard Hemsworth

27. Januar – 3. März 2007 - Eröffnung am Freitag, 26. Januar 2007

William Anskis’ Bilder zeigen abstrahierte klaustrophobische Räume und rufen Erinnerungen wach – eine Reminiszenz an Sci-Fi-Kino, Cartoons und die Anfänge der Videospieltechnologie. Keine unmittelbaren Darstellungen, sondern Illusionen von dekonstruierten Räumen, Mustern und Repetition. Arbeiten in der Gestalt eines lebendigen Technicolor-Ensembles von geometrischen Linien und Formen mit einer generischen, quasi abstrakten Schicht dichter Farbandeutungen an der Oberfläche. Malereien in Andeutung des virtuellen Raums der Digitalisierung und gleichzeitig als Präsentation des Mediums, in dem sie erschaffen werden.

Martin Fletcher als Systems House kreiert bildhauerische Konstruktionen und schöpft dabei aus unterschiedlichen Quellen, spielt einerseits auf die architektonischen Formen und das Mobiliar des Modernismus an, bekennt sich aber gleichzeitig zu den Elementen der heutigen Konsumgesellschaft und setzt diese neu zusammen. Die gleichermaßen ästhetische wie zweckmäßige Natur dieser Objekte, ihre präzisen modularen Strukturen aus Messing und Stahl, ergänzt durch bunte Elemente aus Plexiglasblöcken, können durchaus als ein Geflecht von Wechselwirkungen zwischen den vielen unterschiedlichen Bestandteilen betrachtet werden und erinnern an bereits vorher existierende Übertragungs- und Sendemasten, was uns zur Vorstellung des Empfangens, der Reflektion und des Übertragens führt.

Shaan Syed kämpfte sich bei einem Rockkonzert wie viele andere durch das Publikum an die vorderste Front, um die perfekte Aussicht auf die Bühne zu genießen. Dort angekommen, muss er aber mit Blick auf das erhöhte Podium feststellen, dass er nun zu nahe an der Bühne steht, um den Act sehen zu können. Seine Aussicht wird nämlich durch die Bühne selbst versperrt. Obwohl im Zentrum des Geschehens, ist er dennoch zwischen dem Spektakel und der Menge gefangen. Genau hier befindet sich der Ausgangspunkt für seine Arbeiten. Eher vordergründige Malerei als ein bloßes Abbild, die Bühne als Konzept ebenso wie als formales Gebilde – die Arbeiten sind richtungsweisend für die hierarchische Beziehung zwischen dem Spektakel, der Menge und der ganz eigenen Sicht und Betrachtungsweise.

Alle drei Künstler haben am Goldsmiths College an der University of London studiert und 2006 ihr Studium mit einem Master mit Auszeichnung abgeschlossen.

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Distinction
William Anskis, Martin Fletcher– Systems House, Shaan Syed
curated by Gerard Hemsworth

William Anskis' paintings depict abstracted claustrophobic spaces reminiscent of Sci-Fi Cinema, Cartoons and early Video Game technology. They are not direct representations, but illusions of deconstructed spaces, patterns and repetition.The works are organised by a vivid technicolor palette of geometric lines and shapes with a generic quasi-abstract expressionist layer of dense paint dangling from the surface. The paintings signify the virtual space of digitalisation whilst simultaneously presenting the medium in which they are produced.

Martin Fletcher as Systems House produces sculptural constructions derived from a mixed provenance that references modernist architectural forms and furniture whilst acknowledging and recomposing elements of contemporary consumer culture. Both the aesthetic and utilitarian nature of these objects, their precise modular structures made of steel and brass with the addition of blocks of coloured perspex units, can be seen as a network of interactions between the many different elements.They are reminiscent of pre-existing transmission and reception towers which leads to the notion of reception, reflection and transmission.

Shaan Syed, like many others, has fought his way to the front of the crowd at a rock concert to get the perfect view of the stage . Once there, however, gazing up at the raised dais of the stage, he finds he is so close he can not see the act - his view being obstructed by the stage itself. Although, at the centre, he is trapped between the spectacle and the crowd. This is the source of his work. Fore grounding painting rather than the image and using the stage as both concept and formal construct, the works are indicative of the hierarchical relationship between the spectacle, crowd and ones individual focus and engagement

All three artists studied at Goldsmiths College, University of London, All three graduated in 2006 and were awarded a Masters degree with Distinction.