Dennis Scholl

Dennis Scholl

bild für die söhne (hamlet und horatio bei den totengräbern) by dennis scholl

Dennis Scholl

Bild für die Söhne (Hamlet und Horatio bei den Totengräbern), 2013

bild für die getäuschten (zettels anderer traum) by dennis scholl

Dennis Scholl

Bild für die Getäuschten (Zettels anderer Traum), 2013

Friday, May 2, 2014Saturday, May 31, 2014 (Opening Reception: Friday, May 2, 2014, 6 p.m. (EST))

Niebuhrstraße 5
Berlin, 10629 Germany

Gallery Weekend 2014

Dennis Scholl


Eröffnung: Freitag, 2. Mai 2014, 18 - 21 Uhr
Ausstellungsdauer: 02.05. - 31.05.2014


Zum Gallery Weekend eröffnet die Galerie Michael Haas zwei Einzelausstellungen mit frühen Gemälden von Arnulf Rainer und Zeichnungen des in Berlin lebenden Künstlers Dennis Scholl.

Mit akribisch feinem Strich und ausschließlich durch den Gebrauch von Bleistift auf Papier betreibt Dennis Scholl (*1980) das Zeichnen. Die Besonderheit seiner Blätter ist nicht die handwerkliche Perfektion, die er mit beunruhigender Freude am Detail beherrscht, sondern darüber hinaus der erkennbare Wunsch, das künstlerische Mittel der Zeichnung bis an dessen Grenzen zu treiben und die eigenen Handlungsmöglichkeiten zu erweitern. Scholl erzählt Geschichten in Bildern, die ihre Betrachter durch hyperrealistische Motivcollagen anregen. Wie Embleme erlauben sie mögliche Bedeutungen hinter der anfänglichen Verwirrung zu erahnen. Jedoch wird eine vollständige ikonographische Lösung verwehrt. Scholl nutzt die Collage in einem konzeptionellen Sinne, das heißt nicht buchstäblich durch Schnitt und Klebstift, sondern in der Kombination heterogener Elemente und Bildzitate oder durch die Metamorphose verschiedener Formen. Er bedient sich dabei unterschiedlicher Formate, von kleinen Blättern bis hin zu für die Zeichnung ungewöhnlich monumentale 250 x 200 cm.

Text: Janna Oltmanns

Gallery Weekend 2014
Dennis Scholl

Opening: Friday, 2nd May 2014, 6 - 9 pm
Duration of exhibition: 02.05. - 31.05.2014

On Gallery Weekend Galerie Michael Haas opens two solo exhibitions with early paintings from Arnulf Rainer and drawings from the Berlin based artist Dennis Scholl.


The large format drawings by Dennis Scholl are full of details: Human figures in surreal worlds are absurdly depicted, most of whom have a reference to art history or 1950s Film Noir. The image is frequently interfused with symbols of Christian iconography. His drawing style is so accurate and the individual sections are so vivid and realistic that these random visual worlds are even more striking. They elude every unambiguous interpretation and remain a mystery. They play with the viewer’s fantasy, referring to dreams and the depths of the unconscious. Text: Janna Oltmanns