Secundino Hernández: Four Seasons - Between Winter and Spring

Secundino Hernández: Four Seasons - Between Winter and Spring

exhibition view 2014 by secundino hernández

Secundino Hernández

Exhibition View 2014

between winter and spring by secundino hernández

Secundino Hernández

Between winter and spring, 2014

Price on Request

Saturday, May 17, 2014Saturday, June 14, 2014
Opening Reception: Wednesday, April 16, 2014

Seilerstätte 16
Vienna, 1010 Austria

Secundino Hernández,1975 in Madrid geboren, lebt und arbeitet in Madrid und Berlin. Four Seasons: Between Winter and Spring ist nach 2008 (Krinzinger Projekte, Artist in Residence) und 2010 (Indeginismo) bereits die dritte Einzelaustellung in der Galerie Krinzinger. Seit seiner Residency in Wien entwickelte Secundino Hernández eine eigene Formensprache, entwickelte eine steile Karriere und arbeitet seither mit einigen der renommiertesten Galerien Europas (Heinrich Erhardt, Bärbel Grässlin, Victoria Miro, u.a.). Seine Werke waren in relevanten Gruppenausstellungen in Institutionen und Museen weltweit zu sehen.

„Für Wien möchte ich etwas Verrücktes machen, wie zurück gehen und die vier Jahreszeiten malen“, so Hernández. Kunstgeschichtliche Zitate und Referenzen sind in seiner Malerei von besonderer Bedeutung. Waren die frühen Malereien stark beeinflusst vom Interesse an deutschen Vorbildern, wie Martin Kippenberger und Albert Oehlen, so zeigt sich in den letzten Jahren eine verstärkte Rückkehr zu seinen Ursprüngen in der spanischen Maltradition, von Goya und Velazquez, Picasso bis hin zur spanischen Kunst der 50er und 60er Jahre. Zuletzt setzte er sich auch intensiv mit dem Schaffen El Grecos auseinander. Er selbst vergleicht sein Malen mit dem Photokopieren von Kopien, das solange perpetuiert wird, bis das Ergebnis mit dem Ausgangsmaterial nichts mehr gemeinsam hat. Seine scheinbar wahllos gezogenen zarten Linien, Schraffuren oder explodierenden Farbkleckse erweisen sich als präzis angeordnete Kompositionen mit Vorzeichnungen, Korrekturen oder gar Übermalungen, sodass der Arbeitsprozess zur Bildgenese nachvollziehbar wird. Die Brechung des Zwangs einer formalen Idee ist ihm dabei malerisches Anliegen.