Art Basel

Art Basel

ada by alex katz

Alex Katz

Ada, 2011

Thursday, June 14, 2012Sunday, June 17, 2012


Munich, Germany

Art Basel Jun 14 - Jun 17, 2012

Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass die Galerie Klüser auch in diesem Jahr wieder auf der Art Basel vertreten sein wird. Wir möchten Sie über unsere diesjährigen Highlights informieren, die wir Ihnen vom 14. – 17. Juni in Halle 2.0 Stand D18 präsentieren.

Seit den 80er Jahren ist der bildende Künstler, Theaterregisseur und Performancekünstler Jan Fabre einflussreicher Akteur der zeitgenössischen Kunstszene. Ob auf der Documenta in Kassel, der Biennale in Venedig oder in Ausstellungen der weltweit bedeutendsten Museen, Fabres Zugehörigkeit zum Künstlerolymp ist unbestritten. So wurde er 2008, als eine der ersten zeitgenössischen Positionen, vom Louvre eingeladen eine große Werkschau in den historischen Räumen auszurichten. Sein künstlerisches Werk umfasst im Wesentlichen Skulpturen, häufig aus Käfern zusammensetzt, und großformatige Papierarbeiten. Seine Zeichnungen sind dabei alles andere als gewöhnlich: Schon seit 25 Jahren zeichnet er mit blauen BIC-Kugelschreibern und webt dabei eine engmaschige Textur auf verschiedenste Oberflächen, darunter Papier, Seide, Fotografien, Betten, Büsten und Fassaden. Die Galerie Klüser zeigt in Basel zwei großformatige Zeichnungen One Turkish Scimitar und Two Turkish Scimitars von 1987 (beide 220 x 150 cm) und gibt damit bereits auch einen Ausblick auf die kommende Ausstellung des Künstlers in beiden Galerien (Georgenstraße 15 und Türkenstraße 23, München) vom 8. November 2012 bis 23. Februar 2013.

Die 1977 in Frankfurt geborene Künstlerin Jorinde Voigt hat den Kunstmarkt im Steilflug erobert. Das MoMA in New York, das Centre Pompidou in Paris und die bedeutendsten grafischen Sammlungen in Deutschland zählen Jorinde Voigts Arbeiten inzwischen zu ihren Beständen. In ihren „Notationen“ greift die Künstlerin auf mathematische Darstellungsweisen zurück, die Raum und Rahmen bilden für symbolhaltig aufgeladene Bildkomponenten wie Küsse, Adler oder die Rhythmik von Popsongs. In der aktuellen Serie Words and Views / Extrakt von 2012, aus der wir sechs Arbeiten (je 102 x 66 cm), präsentieren, rekurriert Voigt auf die Literatur als neues Forschungsfeld. Sie greift zurück auf Roland Barthes "Fragmente einer Sprache der Liebe" (2004), wo er nach einer atopischen Sprache über die Liebe sucht, nach einer angemessenen Ausdrucksweise für etwas Unbeschreibliches. In diesem Sinne können auch Voigts Collagen gelesen werden als Stadien zwischen einer kollektiven und einer individuellen Sprache.

Der New Yorker Künstler Alex Katz zählt zu den bedeutendsten gegenständlichen Malern der Gegenwart. Mit seinem plakativ figurativen Stil distanzierte er sich bereits in den 50er Jahren von der gestischen Malerei des abstrakten Expressionismus und spiegelte damit ein neues amerikanisches Lebensgefühl. Die insgesamt zehn Werke, die wir von Alex Katz ausstellen, sind bis auf die kleine Ölarbeit White Sunlight von 1991 (23 x 30,3 cm), alle innerhalb der letzten beiden Jahre entstanden. Neben acht kleinformatigen Studien zeigen wir auch zwei großformatige Frauenportraits Ada von 2011 (127 x 101,6 cm) und Nude 2 von 2010 (101,6 x 127 cm). Außerdem möchten wir Sie darauf hinweisen, dass wir dem Künstler noch bis 28. Juli in beiden Münchner Galerien eine große Gesamtschau widmen.

Des Weiteren ist es uns eine besondere Freude, Ihnen die großformatige Zeichnung Liegender Hirsch von 1984 (61 x 94,5 cm) sowie weitere sechs Zeichnungen von Joseph Beuys vorzustellen. Sie entstammen dem Zeitraum von 1949 bis 1972 und belegen eindrücklich Beuys’ innovative Zeichenkunst, wie Unbetitelt (Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft) von 1972 (21 x 29,5 cm) und Zeit, Zeit von 1965 (29,5 cm x 21 cm).

Als besonderes Highlight werden wir vier Lenin-Arbeiten von Andy Warhol präsentieren: zwei großformatige Collagen (beide 101,5 x 77,5 cm) und zwei kleinere Leinwandarbeiten (beide 56 x 40,5 cm) aus den letzten Schaffensjahren des Künstlers 1986/1987. Die Lenin Portraits setzen sich nicht wie viele seiner Bilder mit den Ikonen des amerikanischen Kosmos auseinander, sondern bilden einen späten Höhepunkt seiner "Gegenbilder", die mit den Portraits der "most wanted men" und "Mao" in den 60er Jahren ihren Anfang haben.

Neben den hier angeführten Künstlern werden wir eine Auswahl von Werken von Tony Cragg, David Godbold, Isca Greenfield-Sanders, Olaf Metzel, Bernardí Roig und Sean Scully präsentieren.