Galerie Karsten Greve AG, St. Moritz

Lynn Davis: Water & Rocks

Lynn Davis: Water & Rocks

white valley, cappadocia, turkey by lynn davis

Lynn Davis

White Valley, Cappadocia, Turkey, 1995

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victoria falls, zimbabwe by lynn davis

Lynn Davis

Victoria Falls, Zimbabwe, 1998

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victoria falls, zimbabwe by lynn davis

Lynn Davis

Victoria Falls, Zimbabwe, 1998

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untitled, iran by lynn davis

Lynn Davis

Untitled, Iran, 2001

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tomb of cyrus the great, pasargadae, iran # 11 by lynn davis

Lynn Davis

Tomb of Cyrus the Great, Pasargadae, Iran # 11, 2001

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three gorges, yangtze river by lynn davis

Lynn Davis

Three Gorges, Yangtze River, 2001

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rostam by lynn davis

Lynn Davis

Rostam, 2001

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niagara falls, new york by lynn davis

Lynn Davis

Niagara Falls, New York, 1992

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machu picchu by lynn davis

Lynn Davis

Machu Picchu, 2000

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funerary tower, ray, iran by lynn davis

Lynn Davis

Funerary Tower, Ray, Iran, 2001

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machu picchu by lynn davis

Lynn Davis

Machu Picchu, 2000

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luray caverns ii, virginia by lynn davis

Lynn Davis

Luray Caverns II, Virginia, 1991

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Saturday, June 4, 2011Saturday, July 30, 2011


St. Moritz, Switzerland

L Y N N D A V I S
Water & Rocks
11. Juni – 30. Juli‘11
Opening reception Saturday, June 4, 6-8 pm - Jul 30, 2011

Die Galerie Karsten Greve freut sich, eine Einzelausstellung mit neuen großformatigen Werken der amerikanischen Fotografin Lynn Davis anzukündigen. Einen thematischen Schwerpunkt bilden die jüngst in Brasilien und Argentinien entstandenen Aufnahmen der Iguazú Wasserfälle, mit denen die Künstlerin ihr umfangreiches auf das Element Wasser fokussierte Projekt fortsetzt.

Seit 1990 sind Wasserfälle ein immer wiederkehrendes Motiv in den Fotografien von Lynn Davis. In dem steten Bestreben, die Monumentalität natürlicher Landschaften in ihren Aufnahmen zu erfassen, gerät das Naturschauspiel der hinabstürzenden Wassermassen in das Blickfeld der Künstlerin. Dieses Interesse führt sie zu den als größte Naturwunder geltenden Wasserfällen in Nord- und Südamerika sowie nach Afrika, denen sie sich motivisch aus verschiedenen Perspektiven annähert. Durch die ausschnitthafte Darstellung in der Wirkung gesteigert, erhält das Motiv eine abstrakte Dimension. Die hinabstürzenden Wassermassen scheinen sich nahezu ins Immaterielle aufzulösen.

In der Tradition der Reisefotografie des 19. Jahrhunderts stehend, gehen Lynn Davis' Aufnahmen doch weit über das damals entstandene Konzept des "Kulturreisenden" hinaus. Die Künstlerin interessiert sich nicht für den Exotismus ihrer Bildmotive, vielmehr sucht sie das zeiten- und kulturenübergreifende Spirituelle in ihren Objekten und regt den Betrachter zu einer eigenen mentalen „Pilgerreise“ an. Ihre künstlerische Aussage wird unterstrichen durch das große quadratische Format ihrer Fotografien. „Für das menschliche Auge ist das horizontale Rechteck der natürliche Rahmen, es entspricht unserem Panoramablick. Wenn man Bilder in ein Quadrat zwängt, werden die Proportionen wichtiger, und Details treten prominenter hervor“.