Galerie Henze & Ketterer & Triebold

Expressionisten der “Brücke“ und die Natur

Expressionisten der “Brücke“ und die Natur

landschaft mit sonne by karl schmidt-rottluff

Karl Schmidt-Rottluff

Landschaft mit Sonne, 1916

nächtliche phantasielandschaft in grün und schwarz by ernst ludwig kirchner

Ernst Ludwig Kirchner

Nächtliche Phantasielandschaft in Grün und Schwarz, 1930–1932

waldinneres (bergwald) by ernst ludwig kirchner

Ernst Ludwig Kirchner

Waldinneres (Bergwald), 1919–1920

landschaft mit bäumen by ernst ludwig kirchner

Ernst Ludwig Kirchner

Landschaft mit Bäumen, 1907

windwolken by erich heckel

Erich Heckel

Windwolken, 1961

berge am inntal by erich heckel

Erich Heckel

Berge am Inntal, 1949

Saturday, May 4, 2013Saturday, August 24, 2013


Riehen, Switzerland

Expressionisten der “Brücke“ und die Natur

4. Mai – 24. August 2013

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Die reine Darstellung der Landschaft und der Natur - sowohl die idealisierte als auch die realistische – ist eine vergleichsweise junge Disziplin der Künste. In Europa hat sie keine kontinuierliche Tradition. Erhalten sind lediglich einzelne Beispiele reiner Landschaftsdarstellungen in den Fresken der spätrömischen Antike, in den folgenden Jahrhunderten des Mittelalters wurde die Landschaft nur noch als Hintergrund von, oder im Zusammenhang mit religiösen, symbolischen, allegorischen und mythologischen Darstellungen eingesetzt, sie wurde im Zusammenhang mit Lebewesen, seien es Menschen oder Tiere, mit Gebäuden, Ruinen oder sonst vom Menschen Geschaffenem gezeichnet, geschnitten, gestochen und gemalt.

Ein verändertes Naturempfinden in der Kunst entwickelte sich zu Beginn des 16. Jahrhunderts in der Donauschule, die Natur erhielt eigenständigen Rang, es entstanden Studien zu Wäldern und Bergen. In den Niederlanden kam es Mitte des Jahrhunderts zu einer ersten Blüte der Landschaftsmalerei, in welcher die Menschen der dargestellten Szenen zu Staffagefiguren reduziert wurden, aber selbst bei Adam Elsheimer, Nicolas Poussin oder Claude Lorrain, den Grossen der Landschaftsmalerei, wurde nicht gänzlich auf sie verzichtet, sie gaben den Gemälden nach wie vor den Titel.

Die frühesten ausschliesslich der Natur gewidmeten Gemälde finden wir wohl bei William Turner, John Constable oder Caspar David Friedrich im 19. Jahrhundert. Aber erst in der Schule von Barbizon und bei den von dieser angeregten Impressionisten erhielten Himmel, Berge, Hügel, Wälder, Bäume, Wiesen und Blumen unmittelbaren Einzug in die Malerei. Gemälde und nicht nur Skizzen und Arbeiten auf Papier wurden nun direkt vor der Natur im Freien gemalt. Vor dem Hintergrund dieser erstaunlicherweise doch sehr jungen Tradition sind die Werke unserer kommenden Ausstellung zu sehen.

Als Ernst Ludwig Kirchner 1917 erstmals nach Davos kam, übernahm er sogleich die neue Umgebung in sein Bildrepertoire. Er widmete sich in allen zur Verfügung stehenden Techniken, Skizze, Zeichnung, Aquarell, Druckgraphik und im grossen Gemälde der Landschaft mit Wäldern und Bergen. Zunächst in seinem nervösen Pinselduktus, später in seinem mehr und mehr flächiger werdenden Stil, hielt er auf Papier und Leinwand Ausschnitte aus seiner Umgebung fest, die ihn ebenso stark beeindruckte wie zuvor das Grossstadtleben in Berlin.

Ebenso fasziniert von Bergen und Dünen, von Meer und Flüssen schuf Erich Heckel einen veritablen Orbis pictus von Landschaften, der auf seinen häufigen Reisen entstand. Diese und weitere Darstellungen der Natur von Otto Mueller, Karl Schmidt-Rottluff und Hermann Max Pechstein können Sie in unserer neuen Ausstellung betrachten und geniessen. Die Künstler der “Brücke“, deren beliebtes Motiv in frühen Jahren Badende an Seen und am Meer war, liessen sich später von der reinen Natur zu wunderbaren Werken inspirieren. Gänzlich auf den Menschen oder dessen Werke verzichtend, erhoben diese Künstler die Natur allein zu einem Schwerpunkt ihres Schaffens und blieben hiermit nicht ohne Nachfolge.

Alexandra Henze Triebold

Gezeigt werden Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphik von Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller, Emil Nolde, Hermann Max Pechstein und Karl Schmidt-Rottluff als Mitglieder der Künstlergruppe «Brücke», sowie Werke ihrer Zeitgenossen der Klassischen Moderne.

Wir setzen unsere Reihe «Expressionismus», insbesondere «Brücke» mit einer reich bestückten Sommerausstellung fort, mit der wir auf unser klassisches Programm zurückgreifen. Dabei kommt die Darstellung der Natur, die für alle Mitglieder der Künstlergruppe phasenweise von zentraler Bedeutung war, in den Blick einer konzentrierten Schau, und die Präsentation einer Gruppe erlaubt den spannenden Vergleich von grossen Künstlerpersönlichkeiten.

Bitte beachten Sie unsere besonderen Öffnungszeiten während der Art Basel: 11. – 16. Juni 2013 durchgehend von 10 bis 18 Uhr

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GEDANKEN DER EXPRESSIONISTEN ÜBER DIE NATUR

ERNST LUDWIG KIRCHNER

Die Farben waren heute manchmal in der Natur...Freundlich problematische Natur. (Tagebucheintrag vom 18. Juli 1919)

Oh, endlich einmal Natur in freier Natur machen, das muß schön sein. Vielleicht geht es noch diesen Sommer. (Tagebucheintrag vom 4. August 1919)

Es stehen vor mir Farben der Phantasie, und doch muß ich ganz nahe an der Natur arbeiten. (Tagebucheintrag vom 30. August 1919)

Das unmittelbare Schaffen aus Erlebnis und Natur habe ich doch allein, das packt die Jungen, die gesund empfinden. (Tagebucheintrag vom 9. Dezember 1926)

EMIL NOLDE

Ahnte ich den weiten Weg von der äußerlich gesehenen abschreibenden Naturfreude - wie bisher meine landschaftlichen Aquarelle alle entstanden waren - zu der von innen kommenden, künstlerisch freien Gestaltung? Diesen gefährlichen, himmelwärtsstrebenden Weg zwischen Nebel und Wolken, mit seiner dynamischen Kraft im Werk, soll nur derjenige Künstler gehen, dem Naturgedächtnis und die Gabe produktiver Phantasie gegeben sind; glücklich bleibe jeder andere bei eingehender Wiedergabe der Natur. Blühende Phantasie ist weltgewinnend und bezwingend, erkünstelte hohle Täuschung. Als 1892...ich nach der Schweiz übersiedeln konnte, meldete sich schon nach wenigen Monaten das Verlangen nach bescheidener künstlerische Betätigung, und die bewegte herrliche Natur um mich gab ihre Anregung...Man findet hier noch die Natur in ihrer Ursprünglichkeit, ungekünstelt und mächtig. (Aus: Das eigene Leben)

Ich malte das Moos der Bäume so überzeugend, daß es als wirkliches Moos angefaßt werden konnte, und ein Büschel, ins Gemalte hineingesetzt, war nicht als solches erkennbar. Aber das kleine Werk war kein Kunstwerk, höchstens nur ein Kunststück, und in meiner denkenden Unruhe kam ich zu der Fassung, daß „je weiter man sich von der Natur entfernt und doch natürlich bleibt, um so größer ist die Kunst“. Vordem aber schon hatte ich die Naturwiedergabe, anstatt mit hunderten Strichelchen, mit wenigen Strichen hingesetzt und bei dieser technischen Umwertung den Eindruck von Kunst, so gut, als damals ich es eben machen konnte, empfunden. Die Natur kann man fassen in ihrer Kleinheit und in ihrer Größe; weil ich die Größe liebte, suchte ich nach dieser. (Aus: Das eigene Leben)

Ich hatte zu dieser Zeit schon unendlich viele Gesichte, wohin ich schaute, die Natur war belebt, der Himmel, die Wolken, auf jedem Stein und zwischen den Zweigen der Bäume, überall regten und lebten in stillem oder wildem lebendigen Leben meine Gestalten, die mich in Begeisterung versetzten und auch plagend nach Verbildlichung riefen...Zuweilen auch an Markttagen ging ich zeichnend und ringend auf Spuren realer Natur. (Aus: Jahre der Kämpfe)

Es war auf Alsen mitten im Sommer. Die Farben der Blumen zogen mich unwiderstehlich an, und fast plötzlich war ich beim Malen, Es entstanden meine ersten kleinen Gartenbilder. Die blühenden Farben der Blume und die Reinheit dieser Farben, ich liebte sie. Ich liebte die Blumen in ihrem Schicksal: emporsprießend, blühend, leuchtend, glühend, beglückend, sich neigend, verwelkend, verworfen in der Grube endend. (Aus: Jahre der Kämpfe) Die Natur war oft herrlich groß, der Himmel mit seinem Gewölk unvergleichlich schön und so seltsam weitspannen und großmächtig, wie vor- oder nachher ich es nie gesehen habe. (Aus: Welt und Heimat)

Vor der Natur waren meistens die vollen, satten Farbenklänge meine Freude. Doch auch zuweilen bewegten mich die zarten und zartesten Vorgänge...Wer sieht die Welt wie sie ist? Wer schaut sie als Traum und Bild? Natur und Kunst sind zweierlei. Der hohe Geist und Schöpfer aller Welten und Herrlichkeiten, er bildet jede Kunst, aber die Natur gestaltet er in Kraft und Feinheit unendlich wunderbar. Kunst zu bilden ist uns Menschen gegeben. Sie ist unsere bescheidene Tat. Wo schön sie ist, erfüllt sie uns ganz und inniglich, wir lieben sie. (Aus: Reisen)

MAX PECHSTEIN

In Ruhe und Ausgeglichenheit folgte ein Tag dem anderen...So klar und einfach wie es war, war auch die Natur, die mich umgab. In ungebrochenen, reinen Farben bot sie sich mir in ebenso einfachen und großen Formen dar. Es drängte mich, in dem wundervollen Teakholz zu schnitzen, das sich in frischem Zustand herrlich bearbeiten läßt. (Aus: Palau)

Arme und Beine hochgestemmt, versunken in die Schwingungen, welche er seiner Flöte entlockt. Er gibt wie die ihn umgebenden Bäume dieser Natur, unbekümmert und rückhaltlos. Gewahrt nicht, daß wir seine Früchte genießen. Bloßgelegt und eins sind Mensch, Luft, Bäume, Welt! Gesunder Sinne Bedürfnis ist gestillt vom Überschwang dieser Einheit. (Eintrag vom 29. Juli 1914)

So tastete ich mich allmählich in vielen Skizzen an die Natur, die gewaltigen Wanderdünen, an das Haff heran, und so erlebte ich zum erstenmal den mich berauschenden, ewigen Rhythmus des Meeres...Ich sog mich voll Licht und Farbe in der von den Menschen nicht verdorbenen Natur. (Aus: Erinnerungen)

Eine Natur von unerhörter Pracht umgibt mich, Üppigkeit des Wachstums ohnegleichen breitet sich aus, niegesehene Pflanzen erheben sich, Palmen und Brotfruchtbäume, Bambus und Zuckerrohr. Traumhaft ist der Urwald mit seinen Lianen, Orchideen, Kallas und hohen Farnwedeln. In diesem Grün flattern die großen, buntfarbigen Schmetterlinge - man könnte beinahe sagen, sie ersetzen die Blumen. (Aus: Erinnerungen)

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The “Brücke” Expressionists and Nature

4th of May – 24th of August 2013

The depiction of landscapes for their own sake, whether idealized or realistic, is a relatively young artistic discipline. It has no continuous tradition in Europe. There are only a few isolated surviving examples of landscape depictions in the frescoes of late Roman antiquity, while in the following centuries of the Middle Ages the landscape served purely as a background, or it was used – whether drawn, carved, engraved or painted – in conjunction with religious, symbolic, allegorical and mythological depictions, or with living beings, either human or animal, or with buildings, ruins or any other things made by the hand of man.

The approach to nature in art began to undergo a change at the beginning of the 16th century in the Danube School, when nature acquired a status all its own and studies of forests and mountains virtually became the order of the day. By the middle of that same century, landscape painting had reached its first heyday in the Netherlands, when people depicted in landscapes were now reduced to mere staffage figures. But these figures did not disappear entirely, not even in the works of such great landscape painters as Adam Elsheimer, Nicolas Poussin or Claude Lorrain, for they still gave the painting its title.

The earliest paintings to be devoted entirely to nature were those by William Turner, John Constable or Caspar David Friedrich in the 19th century, but it was not until the inception of the Barbizon School and its influence on the Impressionists that nature in all its aspects – sky, mountains, hills, forests, trees, meadows and flowers – found its way into painting. The oil paintings themselves, not just preparatory sketches and works or paper, were now executed in the open air rather than in the studio. It is against this background of an astonishingly very young tradition that the works exhibited in the forthcoming exhibition are to be viewed.

When Ernst Ludwig Kirchner first came to Davos in 1917, he immediately included his new surroundings in his repertoire. The Swiss landscape, with its mountains and forests, was now depicted in all available techniques: sketches, drawings, watercolours, prints and large-format oil paintings – at first in his characteristically nervous, jagged style, which later became more and more serene as the years passed. He captured on paper and canvas those aspects of his natural surroundings that had come to fascinate him just as much as the urban life of his Berlin years.

Likewise captivated by mountains and sand dunes, oceans and rivers, Erich Heckel created a veritable “Orbis Pictus” of landscapes, most of which he painted on his many travels. Many of these landscapes are on show in the forthcoming exhibition, as are other landscapes by Otto Mueller, Karl Schmidt-Rottluff and Hermann Max Pechstein. The artists of “Die Brücke”, whose favourite motifs during their early years were bathers on beaches and lake shores, were later to be wonderfully inspired by nature just for its own sake. Completely waiving the human being and his man-made surroundings, these artists raised nature to the be-all and end-all of their art, an approach that did not fail to leave its mark on future generations of artists.

Alexandra Henze Triebold

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EXPRESSIONISTS’ REFLECTIONS ON NATURE

ERNST LUDWIG KIRCHNER

Today the colours were at times in nature too ... nature so kind and yet so difficult. (Diary entry 18th July 1919)

Oh how wonderful it must be to paint nature out in the open. Perhaps it will still be possible this summer. (Diary entry 4th August 1919)

Although I have all the colours of the imagination in front of me, I must still work as close to nature as I can. (Diary entry 30th August 1919)

Creating straight from experience and nature is mine alone, any youngster with a healthy sense can grasp that! (Diary entry 9th December 1926)

EMIL NOLDE

Did I ever have an idea how far it would be from the outward joy of copying nature – which is how I had painted my watercolour landscapes until then – to the inward freedom of artistic creation? That hazardous, heavenward path between mist and cloud, with its dynamic force of creative energy, should not be taken by any artist unless he be blessed with a memory of nature and the gift of productive fantasy. May all others be happy with their diligent copying of nature. A blooming fantasy is world-winning and compelling; a factitious fantasy is nought but empty disappointment. When I was able to move to Switzerland in 1892, only a few months went by before I felt the need for a modest artistic pursuit, and it was living nature all around me, in all its splendour, that gave me my inspiration... Here nature is still in its pristine state, mighty and uncontrived. (From: Das eigene Leben)

I painted the moss on the trees so convincingly that it could be taken for real moss, and not even a patch of real moss, when inserted into the painting, could be recognized as such. But this small work was by no means a work of art, but at best a piece of craftsmanship, and in my restless thinking I came to the conclusion that “the more one distances oneself from nature, and yet stays natural, the greater is the art.” But I had already been able to render nature not with hundreds of tiny strokes but with just a few broad strokes and in this technique I felt I had conveyed the impression of art as well as I could at the time. Nature can be grasped both in its smallness and in its greatness; and because I loved greatness, that is what I sought. (From: Das eigene Leben)

I had an infinite number of visions at this time, for wherever I turned my eyes nature, the sky, the clouds were alive, in each stone and in the branches of each tree, everywhere, my figures stirred and lived their still or wildly animated life, and they aroused my enthusiasm as well as tormented me with demands that I paint them. […] On market days, too, I would take along my sketchbook in search of real nature. (From: Jahre der Kämpfe)

It was on Alsen in the middle of summer. The colours of the flowers were irresistible, and almost all of a sudden I was painting: my first small garden paintings. The glowing colours of the flowers and the purity of the colours – I loved it all. I loved the flowers in their destiny: shooting up, blossoming, radiating, gladdening, bending, wilting, thrown into a ditch. (From: Jahre der Kämpfe)

Nature was often magnificent, the sky and its clouds beautiful beyond comparison and so strangely vast and mighty, such as I had never seen before or ever again. (From: Welt und Heimat) In the midst of nature it was mostly the full, saturated, vibrant colours that gave me joy. But it was also the delicate and most delicate that moved me from time to time [...] Who sees the world as it is? Who sees it as both dream and image? Nature and art are two different things. The Almighty Spirit and Creator of all Worlds also creates all art, but it is nature that He creates in its greatness and smallness with infinite wondrousness. Creating art is His gift to man. Art is our humble deed. Wherever it is beautiful, it fulfils us wholly and inwardly, and we love it. (From: Reisen)

MAX PECHSTEIN

One day followed the next in peace and tranquillity [...] Just as clear and simple was the nature that surrounded me. In pure, unbroken colours she offered herself to me in forms that were as simple as they were large. I felt the urge to carve the magnificent teakwood, which can be worked so wonderfully in its fresh state. (From: Palau)

With arms and legs raised high, lost in the vibrant tones he is charming out of his flute, he behaves like the trees about him, without concern or compromise, not deigning to let us to enjoy his fruits. Laid bare, all are one, man, air, trees, world! The needs of our healthy senses are satiated by the abundance of this oneness. (Diary entry 29th July 1914)

Thus it was that I was eventually able to produce considerable numbers of sketches, gradually feeling my way towards nature, the mighty shifting sand dunes and the lagoon, and thus it was that, for the very first time, I experienced the intoxicating and never-ending rhythm of the sea. [...] I fully breathed in the light and colour in the midst of unspoilt nature. (From: Erinnerungen)

Nature surrounds me in all its incredible splendour. A luxuriance of growth beyond all comparison spreads itself about me. Plants and trees never seen before rise before me – palm trees and breadfruit trees, bamboo and sugar cane. Dreamlike is the primaeval forest, with its lianas, orchids, calla lilies and towering ferns. Fluttering amidst this greenery are large, colourful butterflies – one might almost say they have replaced the flowers. (From: Erinnerungen)