Sir Anthony Caro: Skulpturen

Sir Anthony Caro: Skulpturen

ring time by anthony caro

Anthony Caro

Ring Time, 2011

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house full by anthony caro

Anthony Caro

House Full, 2011

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house bound by anthony caro

Anthony Caro

House Bound, 2011

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easel by anthony caro

Anthony Caro

Easel, 2011

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small bronze "doxy" by anthony caro

Anthony Caro

Small Bronze "Doxy", 2011

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sky passage by anthony caro

Anthony Caro

Sky Passage, 2005

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cretan passage by anthony caro

Anthony Caro

Cretan Passage, 2005–2007

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time up by anthony caro

Anthony Caro

Time up, 2009–2010

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Friday, September 7, 2012Wednesday, October 31, 2012


Düsseldorf, Germany

Sir Anthony Caro - Skulpturen
7.09.2012 bis zum 31.10.2012

Die Galerie Hans Mayer am Grabbeplatz, Düsseldorf, zeigt in der Ausstellung „Skulpturen“ vom 7.09.2012 bis zum 31.10.2012 drei Serien von Anthony Caro.
In der ‚Galvanised’-Serie, die zwischen 2005 und 2007 entsteht, arbeitet Caro das erste Mal mit galvanisierten Stahl. Die Beziehung zwischen Skulptur und Architektur spielt hier eine große Rolle. So bilden die Objekte keinen abgeschlossenen Raum, vielmehr öffnen sie sich nach außen hin.
In der ‚Upright’-Serie, aus den Jahren 2009 und 2010, versucht sich Anthony Caro erstmals in der Vertikalen. Zuvor arbeitet er hauptsächlich horizontal und dehnt seine Skulpturen zur Seite hin aus, um eine figurative Assoziation zu vermeiden.
2011 entstehen kleinere Arbeiten, die Caro selbst ‚ring pieces’ nennt. Sie bilden den Gegenpol zu den anderen monumentalen Plastiken. Hier spielen besonders die Zentralität und das Näherkommen zum Objekt eine große Rolle.

Anthony Caro wird am 8. März 1924 in New Marden, England, geboren. Er studiert Bildhauerei an der Royal Academy School in London und arbeitet als Assistent für Henry Moore. Prägend für sein heutiges künstlerisches Schaffen ist 1959 das Zusammentreffen mit dem Amerikaner David Smith, der ihn mit der Gestaltungsmethode des Schweißens bekannt macht.
Anthony Caro spielt eine große Rolle in der Entwicklung der Skulptur des 20. Jahrhunderts.
Die Bildhauerei wird von den traditionellen Methoden, dem Hinzufügen und dem Wegnehmen, geprägt. In den 1970er Jahren erweitert Caro diese Auffassung mit dem Begriff Zusammensetzen. Seine Arbeiten sind aus realen Gegenständen geschweißte Plastiken. Dabei setzt er auf das Material Stahl, welches bis dahin eher aus der Industrie als aus der Kunst bekannt ist.
Anthony Caros Werke stehen in der Tradition der Collage. Die Collage versucht die zuvor glatte Oberfläche der Leinwand aus ihrer Zweidimensionalität zu befreien, indem unterschiedliche Materialen und Objekte zusammengefügt werden. Caro übernimmt mit seinen stählernen Skulpturen diese Methode und überführt sie ins Monumentale.