Galerie Ernst Hilger

Art Basel

Art Basel

the narrow circle #14 by anastasia khoroshilova

Anastasia Khoroshilova

The narrow circle #14, 2007

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austria 1 (ernst happel stadion, kunsthalle wien) by spencer tunick

Spencer Tunick

Austria 1 (Ernst Happel Stadion, Kunsthalle Wien), 2008

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think by mimmo rotella

Mimmo Rotella

Think, 1999

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Wednesday, June 4, 2008Sunday, June 8, 2008


Vienna, Austria

Art 39 Basel 2008
4 – 8 June 08
Booth A2

Vernissage for invited guests
Tuesday, June 3, 2008

General Public
Wednesday, June 4, to Sunday, June 8, 2008
Daily from 11 a.m. to 7 p.m.

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Seine provozierenden Bilder und Drucke machen Mel Ramos zu einem der bedeutendsten Pop Art- Kuenstler seiner Zeit. Neben den Heroen und Heroinnen der amerikanischen Comicfiguren, beherrschen nackte, weibliche Koerper, entsprungen der maennlichen Fantasie, mit klaren Silhouetten und leuchtenden Farben seit ueber dreissig Jahren sein kuenstlerisches Oeuvre. Dabei handelt es sich nicht um natuerliche Schoenheiten im klassischen Sinne, vielmehr erscheinen sie in ihrer Makellosigkeit und ihrem Glamour absurd und konstruiert. Diese Theatralik unterstuetzt er durch deren Kombination mit Gebrauchsguetern der amerikanischen Konsumgesellschaft, die ebenso mit jener verlockenden Idealisierung werben. So finden sich diese Pin-ups, deren Typus er der Kalenderkunst, den „Girlie“-Illustrationen und der Zeitschrift „Playboy“ entnimmt, in einer synthetischen Welt wieder, auf Fruechten gebettet, beim Posieren mit riesigen Konsumartikeln, beim Spiel mit Schosstieren, beobachtet durch das Schluesselloch und dargestellt in der Attituede der grossen Akte der Kunstgeschichte.

Die Geburt der englischen Pop Art begann 1969 am Royal College of Art in London. Allen Jones gehoert zu einer Gruppe von Kuenstlern (neben Derek Boshier, David Hockney, R.B. Kitaj und Peter Phillips), die das Gesicht der britischen Kunst in dieser Zeit radikal veraenderten. Hauptmotiv ist bei Jones der weibliche Koerper als marktgaengige erotische Stimulans unserer Gesellschaft vom Kuenstler als Anklage verstanden. Der englische Maler, Bildhauer und Graphiker lebt und arbeitet in London und gilt als Hauptvertreter der engl. Pop Art. Am 01.09.1937 wurde Jones in Southampton geboren. Zwischen 1955 und 1959 absolvierte er ein Studium am Hornsey College of Art, London, anschliessend studierte er am Royal College of Art, London. Die Jahre 1964 bis 1965 verbrachte der Kuenstler in New York. Seit Beginn der 70er Jahre lehrt er an verschiedenen Kunstakademien in Amerika, Kanada und Deutschland. 1981 wurde er zum Associate der Royal Academy gewählt und 1986 in die Royal Academy berufen.

Mimmo Rotellas Arbeiten sind voll von außergewoehnlicher Kreativitaet und zeugen von seiner Offenheit fuer neue Einfluesse. Als er erstmals 1964 auf der Biennale in Venedig mit den groessten Vertretern der Pop Art konfrontiert wurde, hatte er den Vergleich nicht zu scheuen, denn dieser hob nur seine intuitive Originalitaet und gut gezieltes Timing hervor; wie gegenueber dem Bereich der Werbung als Spiegel der Gesellschaft und Zeit, Oeffentlichkeit und Massenkommunikation, welche die Vertreter der Pop Art als eines ihrer bevorzugten Felder ausgewaehlt hatten, um ihre Arbeiten in die Konsumwelt zu projizieren. Die Gestaltungsweise der Plakatwerbung, von der Verwendung von Beschriftung bis hin zur Auswahl der Seitengestaltung, von den ikonographischen Stereotypen bis hin zur Farbauswahl beeinflussten seine Arbeiten.

Andy Warhol wurde 1928 als Andrew Warhola in Pittsburgh, Pennsylvania, geboren. 1945 begann er am Carnegie Institute of Technology (heute: Carnegie Mellon University) zu studieren und besuchte einen Lehrgang fuer Bildgestaltung. Nach dem Studienabschluss uebersiedelte Warhol nach New York, wo er laufend Auftraege als Werbegrafiker bekam. Er machte Illustrationen fuer zahlreiche Zeitschriften, schuf Werbematerial und Auslagendekorationen fuer bekannte Kaufhaeuser. In den 1950er Jahren war Warhol ein erfolgreicher Gebrauchsgrafiker. Er gewann zahlreiche Preise des Art Directors' Club und des American Institute of Graphic Arts. Zu jener Zeit verkuerzte er seinen Namen auf "Warhol". Die Sechzigerjahre waren ein besonders produktives Jahrzehnt für Warhol. Er griff Bilder aus der Populaerkultur auf und schuf zahlreiche Werke, die zu Ikonen der Kunst des 20. Jahrhunderts geworden sind, wie die Suppenkonserven für Campbell, Disasters und die Serie von Marilyn-Bildern. Andy Warhol starb am 22. Februar 1987. Das Andy Warhol Museum wurde im Mai 1994 in Pittsburgh, Pennsylvania, eroeffnet.

Buetti hat immer einen sozio-politischen Ansatz zur Gegenwart gewaehlt; er ist staendig auf der Suche nach Schnittstellen, an denen Leben und Kunst einander begegnen koennen, und betrachtet seine Rolle als Designer als eine Art von Aufgabe, das Extreme zu erforschen. Er verfolgt diese Aufgabe mit leidenschaftlicher Hingabe an seine Arbeit. Wenn damit auch die Gegenwart fuer uns nicht ertraeglicher wird, so wird sie uns so doch besser verstaendlich. In Verfolgung seines Konzeptes der “falschen Narben” durchloechert Buetti seine, der Welt der Illustrierten entnommenen Bilder und laesst dann Licht hindurch scheinen. Wenn Licht bei seinen Bildern im Spiel ist, dann scheinen die Werke an Koerper zu gewinnen und in einem Umfeld zum Leben zu erwachen. In dieser daemmrigen Welt zwischen Schein und Realitaet wird der Betrachter mit einer Serie von Slogans konfrontiert, die ihn auffordern, sich mit Fragen wie “Ist das Leben lebenswert?” oder “Werde ich je Zufriedenheit finden?” auseinanderzusetzen. Buetti stellt uns wirkungsvoll vor diese Schluesselfragen unserer Existenz, jenen echten, menschlichen Wuenschen, die Gefahr laufen, in der Konsumgesellschaft unterzugehen.

Auf der Art 39 Basel 2008 zeigt die Galerie Ernst Hilger zum ersten Mal die juengste Foto-Installation von Spencer Tunick, die im Ernst Happel Stadion im Auftrag von Kunsthalle Wien & 2008 Oesterreich am Ball hergestellt wurde. Der Kuenstler Spencer Tunick dokumentiert seit 1992 mit Fotografien und Videos nackte, in der Oeffentlichkeit live aufgestellte Koerper. Seit 1994 hat er mehr als 75 temporaere Installationen an spezifischen Orten in den Vereinigten Staaten und in anderen Laendern veranstaltet. Tunicks Installationen umfassen Dutzende, Hunderte, ja Tausende von Freiwilligen, und seine Fotografien sind Berichte ueber diese Events. Als Gruppe aufgestellt erfaehrt der Einzelne, unbekleidet und in der Masse, eine Metamorphose und nimmt neue Gestalt an. Wie Materie wachsen die Koerper in die Landschaft hinein. Diese in Gruppen aufgestellten Menschenmassen werden ohne jeglichen Bezug zur Sexualitaet zu Abstraktionen und fordern damit beim Betrachter eine neue Betrachtungsweise oder ein Umdenken bezueglich Nacktheit und Privatsphaere heraus. Mit den Werken wird auch die komplexe Frage der Darstellung von Kunst in permanenten oder temporaeren oeffentlichen Raeumen angesprochen.

Anastasia Khoroshilova erschafft feine sensible Fotoportraits von Menschen, die ausserhalb ihrer Welt, ihrer Heimat leben und ihr Zuhause gegen gemeinschaftliches Wohnen auf bedingte Zeit eingetauscht haben. Sie interessiert sich im speziellen für Menschengruppen, die zwischen zwei Kulturen aufgewachsen sind, wie beispielsweise zwischen Deutschland und Russland. Nicht nur die Physiognomie und die Haltung der Menschen sind fuer die 28jaehrige Russin von Bedeutung, sondern jedes kleine Detail, jedes Kleidungsstueck sowie die gestaltete Umgebung liefern ihr zusaetzliche Informationen fuer den Bildinhalt. Vor jeder Fotositzung findet eine grundlegende Vorbereitung, eine Recherche statt sowie ein persoenliches Gespraech mit dem zu Fotografierenden, wodurch bereits eine andere Wahrnehmung des Motivs erfolgt. Doch erst mit der Betaetigung des Ausloesers wird die endgueltige Version des Bildes festgelegt. Anastasia Khoroshilova verfolgt einen einfachen, subjektiv dokumentarischen Stil, um ihre eigene Welt zu visualisieren.

John Gerrards neueste Arbeiten gehen auf Szenen und Landschaften im Gebiet der Great Southern Plains in den Vereinigten Staaten zurück. Für den Kuenstler identifizieren diese Orte „ein Ganzes aus landwirtschaftlichen Gegebenheiten und Marktbedingungen, das so extrem ist und somit eine Art von existenter Virtualitaet darstellt.“ Fuer seine neueste Arbeit wird ein frisch gestrichener Mais-Silo in der kleinen Gemeinde Richfield in Kansas minutioes in 3D ueberarbeitet und – so wie dies Kuenstler ueblicherweise macht – dem Lichtspiel in Echtzeit, also 24 Stunden pro Tag und 365 Tage pro Jahr, ausgesetzt. Mit einer Oelstiftkreide – ein Medium, das insbesondere der Kuenstler Richard Serra für seine beruehmten „muskuloesen“ Zeichnungen auf Papier verwendete und damit berühmt machte – wird in diesem Kontext auf ganz andere, aber doch verwandte Weise verwendet. Der Getreidesilo, dessen robuster und glaenzender Minimalismus uns vertraut ist, wird im Verlauf der Zeit durch eine matte schwarze Schicht vergroessert, die mit dem Stift auf seiner Oberflaeche mit kraeftigen, aber doch vorsichtigen Strichen aufgetragen wird. Den diesbezueglichen Event beschreibt der Kuenstler als „Zeichenprojekt“, denn das langsame Abdecken des Silos wird von einem virtuellen Akteur – in diesem Fall eine Darstellung von Angelo Martinez, einem mexikanisch-amerikanischen Bauarbeiter, vollbracht. Um diese Aktion umzusetzen, wird der virtuelle Bauarbeiter dazu angehalten, taeglich in der Frueh zu kommen, und zwar jeweils sechs Tage lang (von Montag bis Samstag) und an dem Gebaeude bis zur Daemmerung zu arbeiten. Dann verlaesst Angelo Martinez zu Fuss die Szene und begibt sich an einen nicht naeher definierten Ort. Er ist in jeder Hinsicht – wenn man vom Titel des Werks absieht – der unbekannte Handwerker. Die Zeichnung soll sich im Verlauf von 30 Jahren ueber das ganze Gebaeude erstrecken, wobei jeden Tag ein kleiner neuer Abschnitt, der mit viele Mühe und Anstrengung angefertigt wird, hinzukommt. Das Werk ist reich an kunsthistorischen und zeitgenoessischen Verweisen und stellt ein hervorragend realisiertes virtuelles Ambiente mit weitreichenden politischen und sozialen Konsequenzen dar. Das sich im Laufe der Zeit veraendernde Licht laesst den Silo in der Abendsonne manchmal wie Gold erscheinen, manchmal rot. Bis zum Jahr 2038 wird es zu einem dunkler Schatten werden, ein Nichts in der Landschaft, vielleicht ein Mahnmal an die heutige Zeit der großen Unsicherheit und der sowohl möglichen, aber dennoch potenziellen Transformationen.

Unter dem Titel China schliesst Angel Marcos (Medina del Campo, Valladolid, 1955) eine Trilogie ab, mit der er vor sechs Jahren in New York begann und die er in Havanna im Jahr 2004 fortsetzte. Obwohl sich die Orte deutlich voneinander unterscheiden, um-kreisen die Bilder die gleichen konzeptuellen Parameter – die von Werbung und Propaganda getragenen Interaktionen zwischen der urbanen Bevoelkerung und den Stadtpolitikern. Durch Erkundung der Stadt-zentren und Vororte von Beijing, Hong Kong und Shanghai beleuchtet der Kuenstler die Gegensaetze zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, zwischen Tradition und Moderne; dabei bedient er sich der Werbung, divergierender Architekturen und des Aufeinanderprallens unterschiedlicher Stadtstrukturen. Das Ergebnis ist ein weit- reichendes Projekt, das Fotografien und Videoarbeiten umfasst – ein Fenster, das uns den Blick auf Angel Marcos’ persoenliche Interpretation des heutigen Chinas ermoeglicht.

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Mel Ramos' provocative paintings and prints put him on the map as an important Pop artist. Over 30 years along with the heroes and heroines of popular comic series, nude, female bodies of male phantasies depicted with bold outline and bright colours dominate his artistic oeuvre. They are not beautiful by nature in the classical sense, they are more farcically and constructed in their stainlessness and glamour. He supports this staginess by pairing them with artefacts of American consumerism, which are courting with their own seductive idealization. These pin ups, whose type he took from calendar art, the girlie illustrations and the Playboy magazine, are recovered in a synthetic world, bedded on fruits, at posing with larger than life consumer goods, at the game with lifelike animals, viewed trough a keyhole and shown in the same attitude as the great nudes of the art history.

In 1969 Pop Art was born at the Royal College of Art in London. Allen Jones belonged to a group of artists (Derek Boshier, David Hockney, R.B. Kitaj and Peter Phillips), who brought a radical change in British Art that time. Jone’s main motif is the female body as an erotic marketing symbol of our society ment to provoke. Allen Jones lives and works in London and is regarded as one of the main representatives of Pop Art. In 1937 he was born in Southampton. Between 1955-59 he attended Hornsey College of Art in London, and finished his studies at the Royal College of Art. 1964 and 65 he lived in New York. Since the early 1970s he has been teaching at various Academies of Art in the United States, Canada and Germany. In 1981 he became Associate of the Royal Academy and since 1986 he has been member of the Royal Academy.

Mimmo Rotella’s works show his extraordinary creativity and openness to any new experience. As he was first confronted with the top rank of Pop Art at the Venice Biennale in 1964, he had nothing to fear for simultaneous presence which, to the contrary, only accented to his intuitive originality and good timing directed, as it was, toward that sphere of advertising - as the mirror of a society and time-, publicity and mass communications which the Pop artists had chosen as one of their preferred arenas for projecting their work into the consumer reality. The way of composition of Advertising communicates through posters, from the use of lettering to the kind of page layout, from the iconographic stereotypes to the choice of colors.

Andy Warhol was born as Andrew Warhola in Pittsburgh, Pennsylvania, in 1928. In 1945 he entered the Carnegie Institute of Technology (now Carnegie Mellon University) where he majored in pictorial design. Upon graduation, Warhol moved to New York where he found steady work as a commercial artist. Throughout the 1950s, Warhol enjoyed a successful career as a commercial artist, winning several commendations from the Art Director's Club and the American Institute of Graphic Arts. In these early years, he shortened his name to "Warhol". The 1960s was an extremely prolific decade for Warhol. Appropriating images from popular culture, Warhol created many paintings that remain icons of 20th-century art, such as the Campbell's Soup Cans, Disasters and Marilyns. Andy Warhol died February 22, 1987.The Andy Warhol Museum opened in Pittsburgh, Pennsylvania, in May 1994.

Daniele Buetti has always had a socio-political approach to the present day, constantly searaching for interfaces through which life meets art, and considering his role as a designer as something of a mission to explore the extreme. He carries out this mission with a passionate commitment to his work, which, even if it doesn´t make the modern era more bearable for us, nevertheless enables us to understand it better. To further develop his concept of „false scars“, Buetti makes holes in his images taken from the world of magazines, and then shines light through them. In this twilight world between appearance and reality the visitor is confronted by a series of slogans which implore them to consider such issues as a „Is life really worth living?“ or „Can I ever achieve satisfaction?“. Buetti effectively presents us with these key existential questions, those of real human desires which risk being submerged in consumerism.

Galerie Ernst Hilger presents Spencer Tunick's recent installation photograph made at the Ernst Happel Stadion at Art 39 Basel 2008 for the first time. Commissioned by Kunsthalle Wien & 2008 Österreich am Ball. Artist Spencer Tunick has been documenting the live nude figure in public, with photography and video, since 1992. Since 1994 he has organized over 75 temporary site-specific installations in the United States and abroad. Tunick's installations encompass dozens, hundreds or thousands of volunteers; and his photographs are records of these events. The individuals en masse, without their clothing, grouped together metamorphose into a new shape. The bodies extend into and upon the landscape like a substance. These grouped masses which do not underscore sexuality become abstractions that challenge or reconfigure one's views of nudity and privacy. The work also refers to the complex issue of presenting art in permanent or temporary public spaces.

Anastasia Khoroshilova creates fine and sensitive photo-portraits of people that live outside of their cultural world and who have temporarily changed their home for an united living. She is especially interested in people that have grown up in between two different cultures – just like the artist herself, who grew up both in Russia and in Germany. Their posture and physiognomy is not the only important thing to the 28 year old Russian, but each little detail, each piece of clothing and the designed surrounding offer additional information to the content of the picture. Before each shooting a basic and in-depth research takes place following by personal conversations with the model, which already uncovers a new view on the motive. But it isn’t before the push on the camera-button, that the final version of the picture is defined. Anastasia Khoroshilova pursues a simple, subjective, documentary style in order to visualise her own world.

John Gerrard's recent works are based on scenes and landscapes from the Great Southern Plains region of the United States. The artist has identified these sites as 'encompassing a set of agricultural and market conditions so extreme as to present a type of existent virtuality'. In this most recent work a newly painted corn silo in the small township of Richfield, Kansas has been meticulously remade in 3D and, as is the artists practice, placed in a realtime play of light that runs 24 hours a day, 365 days a year. An oil stick crayon, in itself a medium most famously used by artist Richard Serra for his celebrated 'muscular' drawings on paper is in this context used in a decidedly different but related fashion. The grain silo, familiar in its robust and shimmering minimalism, is augmented over time by a matt black layer through the vigorous but careful application of the eponymous crayon on its surface. The event in question is described by the artist as a 'drawing project', in that the slow covering of the silo is executed by a virtual actor, in this instance a representation of a Mexican American builder, Angelo Martinez. To achieve this action the virtual builder is animated to arrive daily, at dawn, over a six day week (Monday through Saturday) and work on the building till dusk, at which point Angelo Martinez leaves the scene by foot to an undocumented location. He is in every sense, bar the titling of the work, the anonymous labourer. The drawing activity is designed to unfold on the entire building over a thirty year period with each day a small new section being created with great care and effort. Dense with art historical and contemporary references the work presents an exquisitely realised virtual environment of wide ranging political and social consequence. As the light shifts over time the silo is sometimes rendered gold by the setting sun, at other times, red. By 2038 it will stand as a dark shape, a void upon the landscape, a memorial perhaps to a current period of great uncertainty and both possible yet still potential transformations.

Under the title China, Angel Marcos (Medina del Campo, Valladolid, 1955) rounds off a trilogy he began six years earlier in New York and continued in Havana in 2004. Though the locations are entirely different, the images revolve around the same conceptual parameter: the conversation between the city’s population and the powers that govern it through advertising and propaganda. Exploring both the city centres and the suburbs of Beijing, Hong Kong, and Shanghai, the artist captures the contrast between past and present, tradition and modernity through publicity, contrasting architectures and the clash of metropolitan landscapes. The result is a broad-reaching project that includes photography and video; a window onto Angel Marcos’ personal take on today’s China.

Further artists at Art39Basel: Oliver Dorfer, Erró, Flavio Favelli, John Gerrard, Alfred Hrdlicka, Don Jacot, Anastasia Khoroshilova, Andreas Leikauf, Brian McKee, Angel Marcos, Josef Felix Mueller, Pablo Picasso, Massimo Vitali, Leo Zogmayer.