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Unlimited Bodies: Every sperm is sacred - every sperm is great    Sep 2 - Oct 28, 2006

Noorpool - Arlikoop
Panamarenko
Noorpool - Arlikoop, 2004
 
  
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UNLIMITED BODIES
every sperm is sacred...every sperm is great

Panamarenko, Jan Fabre, Duane Michals, Natacha Lesueur

Dauer: 02.September – 28.Oktober

Gedankenwelten, Träume und Visionen im Zusammenspiel mit der physischen Existenz. Genuss und auch "Muss", manchmal der Wunsch die eigene Körperlichkeit zu überwinden oder sogar hinter sich zu lassen. Der menschliche Körper, Hülle des Selbst, sinnliches Erleben, Metamorphose, wunderbares Experimentierfeld, auch unliebsamer Gegenspieler.

Die Galerie Sels zeigt vier Künstler mit unterschiedlichen Positionen zum Thema Körperwelten im Rahmen der Quadrienale in Düsseldorf.

Zentrum der Ausstellung sind die skulpturalen Arbeiten der belgischen Künstler Panamarenko und Jan Fabre, die sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit der Überwindung des physischen und der Erweiterung und Transformation von Körpern beschäftigt haben.

Panamarenko als fröhlicher Erfinder, der Flugobjekte und Unterwassergefährte baut- und Konstruktionen erfindet, die der Mensch nur auf seinen Körper schnallen oder anlegen muss, so z.B. ein Rucksack mit Flugfahnen mit dem man davonfliegen kann. Er fragt nicht ob etwas mögliche ist, er macht und erfindet es einfach.

Alternativ zum Menschen entwickelt Panamarenko den Nordpool-Arlikoop, der als eigenständiges, forschendes Wesen, auf Reisen geht um die Welt zu erkunden, ohne sich dem Klima der besuchten Region anpassen zu müssen. Doch auch er lässt Fragilität und physische Zerbrechlichkeit erkennen, was ihn auf liebenswerte Weise menschlich erscheinen lässt.

Der Skarabäus-Käfer ist ein typisches und zentrales Element in den Arbeiten von Jan Fabre. Er befasst sich thematisch mit der Umkehrung des Todes zum Leben in der Gestalt mittelalterlicher Figuren und Gegenstände, die schön und gleichsam unheimlich erscheinen. Seine Skulpturen, besetzt er ganz oder in Teilen mit prächtig schillernden Skarabäen Schon im alten Ägypten symbolisieren die Skarabäen Neuanfang und Wiedergeburt und gelten bis heute ein Glückssymbol.

Animal Trainer with Monkey nennt Duane Michals seine Photoghraphie aus dem Jahr 1968.Unklar bleibt wer wen trainiert. Subtil und humorvoll thematisiert Michals hier biologische Herkunft des Menschen und sein ihm typisches Verhaltensmuster. Bei Natacha Leusuer wird der Körper zum Träger von nicht lesbaren Schriften und Symbolen. Der ganze Körper ist Sinnbild des Rätselhaften, nicht zu deutenden, aber doch Träger von Geschichte und Individualität.



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