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KOREAN CONTEMPORARY (schultz contemporary)    May 24 - Jun 29, 2013

Acquainted with the Night
Kim Jinhwa
Acquainted with the Night, 2013
 
Cartoon Folding Screen
Lee Lee Nam
Cartoon Folding Screen, 2010
 
There is no essence - Venus
Shin Hoyoon
There is no essence - Venus, 2013
 
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KOREAN CONTEMPORARY
24. Mai bis 29. Juni

In Zusammenarbeit mit dem koreanischen Gwangju Museum of Art zeigt die Galerie Michael Schultz eine Übersicht der aktuellsten Strömungen und Tendenzen koreanischer Kunst. 10 junge Künstler zeigen eine enorme Vielfalt von Positionen, die in den unterschiedlichsten Medien – teils zukunftsweisend, teils sehr traditionell – zum Ausdruck gebracht werden.

Choi Minyeon integriert in ihre traditionellen Tuschezeichnungen zeitgenössische Elemente, die moderne globale Transportmittel symbolisieren. Der Maler Choi Jaeyoung stellt Motive aus dem urbanen Raum denen der ursprünglichen Natur gegenüber und erzählt so von Naturkreisläufen als Kommunikation. Chung Woonhak verzaubert uns mit seinen Installationen, die dem Licht eine Form geben und als Bindeglied zwischen materieller Welt und der Nicht-Materie fungieren. Kang Un erschafft aus kleinsten Reispapierschnipseln in seinen Collagen die unendliche Weite des Himmels, und Kim Haesung erforscht in seinen Bildern die Beziehungen zwischen Mensch und Natur als Organismus, die durch Zerstörung der Natur auch die Menschheit gefährden. In Kim Jinhwas komplexen Objekten, die wie kleinformatige Bühnenbilder in räumlicher Staffelung anmuten, lädt die Künstlerin in Räume aus Träumen ein. Der Objektkünstler Lee Leenam verleiht durch Kombination moderner LED-Technik der traditionellen Malerei seiner Heimat neue Intensität. In den Gemälden Lim Namjins finden sich Metaphern für Einsamkeit, für menschliches Leiden und die Sehnsucht nach Hoffnung und Schönheit; die Gemälde der Künstlerin Seo Yunkyung hingegen spielen mit Rekombination von bekannten Figuren der Kunstgeschichte und populären Bildwelten, die auf eine sinnliche Wahrnehmung des Gesehenen abzielen. Shin Hoyoons elegante Papier- und Polyurethanskulpturen sind mit unter den Oberflächen verborgener Bedeutung aufgeladen und sprechen den Verfall endogener Kulturen durch importierte Kulturformen an.

Anlehnungen an die Kunstgeschichte Europas finden sich in diesen Kunstwerken ebenso wie die aus europäischer Sicht charakteristischen technischen Innovationen des asiatischen Raumes.

Illuminierte 3D-Bilder, Tuschezeichnungen, Papierskulpturen und LED-Videos illustrieren die Neugierde dieser Künstler auf die Auseinandersetzung mit der Kunstwelt außerhalb Koreas in Gegenüberstellung mit ihrer Heimat.

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