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Anna Handick 'Eintauchen in eine imaginäre menschenleere Welt'    Aug 30 - Sep 29, 2012

Days to come
Anna Handick
Days to come, 2012
 
Lost Cities
Anna Handick
Lost Cities, 2011
 
Lost Cities
Anna Handick
Lost Cities, 2011
 
Schleimpilze
Anna Handick
Schleimpilze, 2011
 
Seiltänzer
Anna Handick
Seiltänzer, 2012
 
 
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Solo Show
Anna Handick
Preisträgerin 2012 Young Art Award <33
Eintauchen in eine imaginäre menschenleere Welt

Vernissage am Donnerstag, 30. August von 17–20 Uhr

Mit der diesjährigen Saisoneröffnung der Zürcher Galerien der Innenstadt präsentiert die Galerie ART FORUM UTE BARTH eine Ausstellung von Anna Handick, der diesjährigen Preisträgerin des Young Art Award für Künstler unter 33 Jahren. Die international agierende Galeristin Ute Barth vergibt den Young Art Award bereits in fünfter Folge. Junge, am Anfang ihrer Karriere stehende Künstler und Künstlerinnen bekommen die Gelegenheit, ihr Werk mit der Unterstützung und Förderung der Galerie in professionellem, internationalen Rahmen engagierten Kunstsammlern zu zeigen. Der erste Schritt dazu ist diese Einzelausstellung zur Saisoneröffnung. Barbarella Meier, Marie von Heyl oder Meike Entenmann sind Namen bisheriger Gewinnerinnen, welche - durch den Young Art Award unterstützt - mittlerweile international ausstellen und eine beachtliche Karriere machen.

Mit der Saisoneröffnung der Zürcher Galerien der Innenstadt öffnet auch das schmucke Riegelhaus der Galerie ART FORUM UTE BARTH nach der Sommerpause wieder seine Pforten und lädt ein, im lauschigen Skulpturengarten die sympathische junge Künstlerin Anna Handick kennen zu lernen, die extra zur Vernissage anreist.

Zum Werk von Anna Handick Die 27-jährige Anna Handick hat im letzten Jahr die Meisterklasse von Claus Bury an der Nürnberger Kunstakademie absolviert. In Zeichnungen und Installationen beschäftigt sie sich mit unentdeckten Lebensformen, Augenblickaufnahmen aus der Zukunft, mit von Menschen geschaffenen Räumen und Strukturen, wenn die Menschen sie schon längst vergessen haben. Mit natürlich wirkenden Materialien wie Hanf und Pappmaché, welche zum Teil an den Enden bröckeln und Risse aufweisen, kreiert Anna Handick organische Formen, die an verlassene Nester, Behausungen, ausgeschlüpfte Eier und exotische und fleischfressende Pflanzen erinnern. Die unregelmässigen Oberflächen, die gedämpften Farben, der Geruch des Hanfs sowie das leichte Schaukeln der von der Decke herabhängenden Installationen regen die Phantasie an und lassen im Betrachter die Frage entstehen, wer oder was diese Hüllen und Behausungen wohl soeben verlassen hat. Unbewusst hält der Betrachter beständig Ausschau nach den Bewohnern der Skulpturen. Diese werden jedoch nie sichtbar.
Sind die Wesen bereits vor langer Zeit entschlüpft?
Gab es vielleicht nie Bewohner und es ist das Lebewesen selbst, welches sich durch die Räume ausbreitet?

Anna Handick’s Werke stellen die Natur und die Zivilisation nicht als Gegner dar. Dennoch lassen die flächig ausgebreiteten Installationen und die an Stadtpläne angelehnten Zeichnungen die Frage auftauchen, wohin der Mensch die Natur führen wird.

Werden in der fernen Zukunft nur noch Pflanzen und Tiere überleben können, die sich auch im kargsten Umfeld behaupten können? Werden solche Wesen denjenigen ähnlich sehen, welche Anna Handick in dieser Ausstellung zeigt?

Der Besucher der Galerie ART FORUM UTE BARTH wird auch nach dem Verlassen der Räume die Bilder und Eindrücke in seinem Kopf behalten und wie nach fernen Kindheitserinnerungen noch lange in seinem Gedächtnis danach graben, woran ihn die Gebilde und Werke eigentlich erinnern. Eine Antwort finden wird er wohl kaum.

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Anna Handick
Winner Young Art Award < 33, 2012
First Solo Show in Switzerland @ Gallery ART FORUM UTE BARTH, Zurich
Between Real and Imaginary Worlds

Dreamy and futuristic, Anna Handicks intriguing structures allow one to plunge into a dreamworld that raises questions about humanity which are both enlightening and foreboding. The gallery Art Forum Ute Barth presents this impressive solo exhibition, opening on the 30. Au-gust, lasting until 29. September.

Utilizing either aluminum gratings, hemp cord or onion skin paper to create overgrown nests, Handick effectively depicts a remote foreign civilization. Through the careful application of mild colours and gently rounded contours of these nests, Handick juxtaposes the idea of surface sim-plicity with the deep ambiguity that is contained within. This mystifying sight truly catches the viewer off guard, provoking one to begin questioning and scrutinize upon its origin and underly-ing purpose. Subsequently, the staggeringly overpowering effect that these unique structures possess through their illusory liveliness definitively express Handicks overarching aim that are the basis of most of her works: the exploration of the undiscovered forms of existence.

The structures maintain the viewer’s full attention through their dynamic features which make them seem entirely self-regulating; the intertwining of plant structures that seem to be growing autonomously, the mysterious symbolic elements tumbling out of a bucket, enveloping the room. This spectacular interplay between the stillness that is reality and the undeniable move-ment that meets the creative eye leaves the viewer with an increasing vulnerability to these structures, emphasizing Handicks thematic focus of the conflict between nature and culture, ending with nature’s inevitable victory.

The mysterious atmosphere and the idea of a hypothetical outcome is emphasized not only through Handick’s nests, but also in her series of sketches, their title ‘Lost City’s’ directly corre-sponding to the recurring motif of an imaginary world under different circumstances. The sketches themselves were inspired by the archaeological maps of Mayan cities; in her sketches Handick contrives her own maps that depict our settlement structure, enabling a glance at our cities in future, and recognizing the prevailing need to reconstruct these.

Having exhibited numerously in Germany, primarily in Nürnberg where she studied the art of sculpting with Prof. Claus Bury, the solo show at the gallery Art Forum Ute Barth will be Anna Handick’s first in Switzerland, after having triumphed as the prize winner of the biannual YOUNG ART AWARD < 33, 2012.

Annika Hagemann, August 2012

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