Gallery Artists
Ausstellung: 12./13. Juni – 3. Juli 2010
OPEN HOUSE WEEKEND der Zürcher Galerien vor der ART BASEL
Samstag und Sonntag 12./13. Juli 2010, 11 – 17 Uhr
In der Galerie ART FORUM UTE BARTH (in der Nähe vom Botanischen Garten)
sehen Sie eine Auswahl der besten aktuellen Arbeiten der 13 Galeriekünstler:
Lucia Coray, Meike Entenmann, Maria Eitle-Vozar, Lino Fiorito, Barbarella Maier, Susanna Niederer
Sarah Plimpton, Esther Roth, Katharina Sallenbach, Hans Schnorf, Judith Trepp, Louis van Marissing,
Tom von Kaenel,
Marie von Heyl, Peter Wechsler
Highlights sind zum Beispiel
Hochkarätige, abstrakte Tuschezeichnungen und Gemälde (Tempera, Öl auf
Leinwand) von Judith Trepp (CH/USA)
Neue Reliefs (2010) aus Zincor von Susanna Niederer (CH) zum Thema Ellipse
Beeindruckende, überzeugend vielschichte Bleistiftzeichnungen von Peter
Wechsler (A)
Bei Ute Barth zu sehen sind Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen von
anerkannten Künstlern und Künstlerinnen aus der Schweiz, Deutschland, Italien,
Österreich und den USA.
Judith Trepp (Schweiz/USA)
Judith Trepp bedient sich einer radikal einfachen Ausdrucksweise. Sie entwickelte
eine auffallend reduzierte Formensprache deren Inhalte sie im Laufe ihrer
künstlerischen Entwicklung immer stärker reduziert hat.
Das Zusammenwirken von Linie und Leere prägen ihr Werk. Ausgangspunkt und
gleichzeitig integraler Bestandteil ihrer Gemälde und Zeichnungen ist die Suche
nach dem, in ihren eigenen Worten „elementarsten Weg, einen emotionalen
Gedanken auszudrücken“. Judith Trepp interessiert der Ausdruck des
Existenziellen oder Absoluten. Damit wurzelt ihr Werk im Expressionismus der
New Yorker Schule der 30er und 40er Jahre.
Werke u.a. in folgenden Sammlungen: The Brown Collection Truro USA,
Provincetown Art Museum Provincetown USA, Fidelity Investment Boston USA,
Bank Wegelin Zürich.
Susanna Niederer (Schweiz)
Die 1958 in Basel geborene Künstlerin Susanna Niederer beschäftigt sich in ihrem
Werk mit der Form der Ellipse in Form von Plastiken, Wandarbeiten und
Installationen. Sie erforscht verborgene Gemeinsamkeiten von Sprache, Musik und
Bildender Kunst. Ein verbindendes Element findet sie in der Auseinandersetzung
mit dem Zwischenraum, der Leere, dem Nichts. Der konsequenten Beschäftigung
mit dieser Leere liegt die Erkenntnis von der Begrenztheit menschlicher
Vorstellungskraft zugrunde. Ein anschauliches bildnerisches Zeichen dafür sieht
Niederer in der Ellipse, die im Mittelpunkt ihres künstlerischen Arbeitens steht. Sie
verwendet die bipolare geometrische Form mit dem Ziel, Ambivalenzen bewusst
zu machen. Die Ellipse trägt Sein und Nicht-Sein in sich und damit auch Aspekte
der Stille, des Innehaltens, des Betrachtens, des Meditierens.
Werke u.a. in folgenden Sammlungen: Sammlung der Stadt Basel, Busch-
Reisinger Museum Cambridge MA, USA
Pfalzgalerie Kaiserslautern, Toyota Municipal Museum of Art, Toyota City, Japan
Yale University Art Gallery, Yale, USA, Wellesley College USA, Museum
Wiesbaden.
P.S. 2010: Gewinnerin eines wichtigen Kunst am Bau Wettbewerbes in Tokyo,
Japan
Peter Wechsler (Österreich)
Bei den Arbeiten von Peter Wechsler verbinden sich die vielen verflochtenen
Linien und Konstruktionen im Blickfeld zu Mikro – und Makrostrukturen. Nicht
umsonst heissen einige seiner Titel „LINIENGEWIMMEL“. Sie sind genauestens
durchnummeriert und bezeichnet. Peter Wechsler ist ein genauer Mensch. Die
Abstraktion verdichtet sich zur Poesie, es entstehen neue Räume und Formen, ein
Netzwerk mit unzähligen Knotenpunkten. Die Arbeiten widerspiegeln ein
bewusstes Nachdenken des Künstlers über Struktur Spannungsverhältnis, Material
und Zeit.
Werke u.a. in folgenden Sammlungen: Albertina Wien, Staatsgalerie Stuttgart,
Neue Galerie Linz, Kunsthaus Zürich.
|