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Jorinde Voigt: Nexus (Galerie Klüser 2)    Oct 21 - Dec 23, 2011


JORINDE VOIGT
NEXUS
21. Oktober – 23. Dezember 2011

Zum Kunstwochenende in München präsentiert die GALERIE KLÜSER 2 neue Arbeiten der Berliner Künstlerin Jorinde Voigt.

Ausstellungseröffnung am Freitag, den 21. Oktober 2011 von 18-22 Uhr in die GALERIE KLÜSER 2
Um 19.30 Uhr präsentieren wir den Katalog JORINDE VOIGT "NEXUS" und geben eine Einführung in das Werk der Künstlerin.
Die Ausstellung findet im Rahmen des Kunstwochenendes München statt. Öffnungszeiten während des Kunstwochenendes: Sa, 22.10. und So 23.10.,11-18 Uhr.
Zusätzliche Informationen erhalten Sie unter www.kunst-wochenende.eu.

Jorinde Voigt ist eine Ausnahmeerscheinung, weil sie sich als Künstlerin eines Mediums bedient, das in ihrer Generation häufig nur noch eine marginale Rolle spielt. In Zeiten von Video und Fotografie, großen Installationen und spektakulären Auftritten, konzentriert sie sich auf das Zeichnen, die ursprünglichste aller Kunstformen. Die Zeichnung als eine unmittelbare Art der Darstellung zeigt die spontane und konzentrierte Form des Gesehenen oder eines Gedankens – die Essenz.

Dabei bilden Jorinde Voigtʼs Zeichnungen die Wirklichkeit nicht ab, sondern analysieren und konstruieren sie in Bezug auf Zeit, Raum, Geschwindigkeit und Form. Ihre Notationen dienen der Erfassung komplexer Vorgänge oder anders kaum darstellbarer Phänomene, wie Melodien, Temperatur oder Bewegung. Mithilfe ihrer individuellen Sprache, mit der sich jede Begebenheit beschreiben lässt, gelingt es ihr, eine Welt voll überflutender Eindrücke partiell zu ordnen und in ein System zu fassen.

In den aktuellen Arbeiten der Serie Nexus, beschäftigt sich Jorinde Voigt im Schwerpunkt mit dem Thema des Horizonts und den grenzenlosen Möglichkeiten diesen aus Sicht eines mobilen Betrachters wahrzunehmen. „Die Spur der Bewegung kann jede Art von Linie zwischen Stillstand und Pirouette annehmen, die ein sich bewegender Körper im Raum vollziehen könnte. (...) Da das Licht alle Farben beinhaltet, ist theoretisch jede Farbe möglich.“ (Jorinde Voigt, Konzept Horizont, siehe Anhang). Eingebunden in den übergeordneten Begriff „Nexus“ wird das Element mit Themen kombiniert, welche die Künstlerin seit 2008 in zahlreichen Arbeiten entwickelte wie z.B. Position, Himmelsrichtung, Melodie, Externe Zentren, Rotation, Zäsur, Loop, Kontinentalgrenze, Territorium, Airport und Countdown-Countup. Voigt selber bezeichnet diese komplexen Kompositionen als Partituren, in denen die einzelnen Bestandteile ineinander greifen und sich gegenseitig bedingen.

Die Vielschichtigkeit von Jorinde Voigtʼs Arbeitsweise und die Bedeutung ihrer einzelnen Werkelemente (Notationen), steht auch im Zentrum des Kataloges Nexus (erschienen anlässlich der Ausstellung Nexus im von der Heydt-Museum, Wuppertal bei Hatje Cantz, 2010), der zur Eröffnung am 21. Oktober erstmals in München präsentiert wird. Für 19.30h ist zudem eine kurze Einführung in das Werk der Künstlerin angesetzt.

Jorinde Voigt wurde 1977 in Frankfurt am Main geboren. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt und sind u.a. in den bedeutenden Sammlungen des MoMA Museum of Modern Art (New York), Centre Pompidou (Paris), Staatliche Graphische Sammlung (München), Sammlung Staatliche Museen zu Berlin – Kupferstichkabinett (Berlin) und des Kunsthaus Zürich vertreten.

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