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Lynn Davis: Water & Rocks    Jun 4 - Jul 30, 2011

Horseshoe Falls, Ontario, Canada
Lynn Davis
Horseshoe Falls, Ontario, Canada, 1992
 
Blue Nile Falls, Tissisat Falls, Ethiopia
Lynn Davis
Blue Nile Falls, Tissisat Falls, Ethiopia, 1997
 
Disko Bay, Greenland
Lynn Davis
Disko Bay, Greenland, 2000
 
Fingal's Cave II, Scotland
Lynn Davis
Fingal's Cave II, Scotland, 2006
 
Funerary Tower, Ray, Iran
Lynn Davis
Funerary Tower, Ray, Iran, 2001
 
Iguazu Falls, Argentina
Lynn Davis
Iguazu Falls, Argentina, 2008
 
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L Y N N D A V I S
Water & Rocks
11. Juni – 30. Juli‘11
Opening reception Saturday, June 4, 6-8 pm - Jul 30, 2011

Die Galerie Karsten Greve freut sich, eine Einzelausstellung mit neuen großformatigen Werken der amerikanischen Fotografin Lynn Davis anzukündigen. Einen thematischen Schwerpunkt bilden die jüngst in Brasilien und Argentinien entstandenen Aufnahmen der Iguazú Wasserfälle, mit denen die Künstlerin ihr umfangreiches auf das Element Wasser fokussierte Projekt fortsetzt.

Seit 1990 sind Wasserfälle ein immer wiederkehrendes Motiv in den Fotografien von Lynn Davis. In dem steten Bestreben, die Monumentalität natürlicher Landschaften in ihren Aufnahmen zu erfassen, gerät das Naturschauspiel der hinabstürzenden Wassermassen in das Blickfeld der Künstlerin. Dieses Interesse führt sie zu den als größte Naturwunder geltenden Wasserfällen in Nord- und Südamerika sowie nach Afrika, denen sie sich motivisch aus verschiedenen Perspektiven annähert. Durch die ausschnitthafte Darstellung in der Wirkung gesteigert, erhält das Motiv eine abstrakte Dimension. Die hinabstürzenden Wassermassen scheinen sich nahezu ins Immaterielle aufzulösen.

In der Tradition der Reisefotografie des 19. Jahrhunderts stehend, gehen Lynn Davis' Aufnahmen doch weit über das damals entstandene Konzept des "Kulturreisenden" hinaus. Die Künstlerin interessiert sich nicht für den Exotismus ihrer Bildmotive, vielmehr sucht sie das zeiten- und kulturenübergreifende Spirituelle in ihren Objekten und regt den Betrachter zu einer eigenen mentalen „Pilgerreise“ an. Ihre künstlerische Aussage wird unterstrichen durch das große quadratische Format ihrer Fotografien. „Für das menschliche Auge ist das horizontale Rechteck der natürliche Rahmen, es entspricht unserem Panoramablick. Wenn man Bilder in ein Quadrat zwängt, werden die Proportionen wichtiger, und Details treten prominenter hervor“.

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