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Sur – Argentinische Kunst in Zürich    Nov 22 - Jan 26, 2012

Invitation
Invitation
 
Entwurf für Homme graine ou le mythe du possible
Marina de Caro
Entwurf für Homme graine ou le mythe du possible, 2011
 
Nicola's dreams
Nicola Costantino
Nicola's dreams, 2012
 
Untitled
León Ferrari
Untitled, 2006
 
Esperando a los bárbaros
Graciela Sacco
Esperando a los bárbaros, 1996
 
Dirty hands
Dolores Zorreguieta
Dirty hands, 2011
 
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Vernissage: Donnerstag 22. November von 18 bis 21 Uhr

Presse Preview: Donnerstag 22. November 16 Uhr

„Sur“ mit Werken von, Nicola Costantino, Marina De Caro, León Ferrari, Graciela Sacco, Dolores Zorreguieta

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Wir sind stolz, anlässlich unserer Ausstellung „Sur“, Werke von fünf argentinischen Künstlern in Zürich zu präsentieren!

„Tucuman brennt!“ - so hiess die legendäre Gruppenausstellung in Rosario und Buenos Aires im Jahre 1968. „Man wollte damals Politik mit der Kunst machen – und das unter Ausschluss der Kunstgeschichte“, resümiert heute die Künstler-Ikone León Ferrari, wenn er auf die kulturellen Ereignisse dieser Zeit in Argentinien zurückblickt. Die Ausstellung „Tucuman Arde!“ war weit mehr als nur ein Kunstereignis. Sie war ein Politikum und stellte Hunger und nationale Misswirtschaft in den Mittelpunkt. Ferrari liess danach acht Jahre lang seine künstlerische Arbeit zugunsten von politischer Aktivität ruhen, einige seiner Weggefährten gingen aktiv zur Guerilla über.

Diese existentiellen Gesten haben nachfolgende Künstlergenerationen stark geprägt. In der Ausstellung ‚Sur’ konfrontieren wir die Arbeit von vier Gegenwarts-Künstlerinnen aus Argentinien mit ausgesuchten Werken des berühmten Avantgardisten Ferrari. Dabei interessiert insbesondere die Sichtweise der Frau auf die erlebte bewegte Geschichte und die Gegenwart Argentiniens, die Aufarbeitung der Militär-Diktatur der 1960er Jahre und der Folgen der neoliberalen Wirtschaftspolitik, die bis heute breite Bevölkerungsschichten in die Armut treibt. Graciela Saccos und Nicola Costantinos Arbeit steht ganz in der Tradition Ferraris. Mit ihren Spiegelungen von Gewalt und Ethik üben sie unverblümt sozial-politische Kritik. Dolores Zorreguietas Oeuvre gleicht eher einem assoziativen Gedicht des Schmerzes, während Marina de Caros Verinnerlichungen schützender Traumwelten sanftere Töne anschlagen.

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

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