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Oktober Ausstellung 2012    Oct 15 - Nov 3, 2012

Almen im Schnee
Alfons Walde
Almen im Schnee, circa 1935
 
Nach der Regatta
Edward Cucuel
Nach der Regatta, circa 1920
 
Bauerngarten in der Wachau
Marie Egner
Bauerngarten in der Wachau, circa 1900
 
Wintervergnügen
Remigius Adrianus van Haanen
Wintervergnügen, circa 1845
 
Daheim mit drei
Josef Mikl
Daheim mit drei, 2007
 
Am Zattere in Venedig
Carl Moll
Am Zattere in Venedig, 1926
 
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Oktober Ausstellung 2012
Österreichische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts
15. Oktober bis 3. November 2012

Verkaufsausstellung in der Galerie Kovacek & Zetter

Mit einem repräsentativen Querschnitt durch die österreichische Malerei des Biedermeier, des Stimmungsimpressionismus, des Secessionismus und mit ausgewählten Werken der Kunst nach 1945 eröffnet die Galerie Kovacek & Zetter ihre diesjährige Oktober•Ausstellung.
Den Auftakt der Ausstellung stellen zwei beeindruckend farbintensive und fein ausgeführte Gemälde des Biedermeier dar. Das von Franz Eybl prachtvoll ausgeführte „Obststilleben“ aus dem Jahr 1855 sowie Josef Lauers „Stilleben mit Weintrauben und Brombeeren“, um 1850 entstanden, bestechen durch ihre minutiöse und zugleich erfrischend lebendige Ausführung. Drei zauberhafte, kristallin-klare Winterlandschaften des international bekannten Malers Remigius Adrianus van Haanen stehen in der besten Tradition der altniederländischen Malerei.
Die stimmungsimpressionistische Malerei wird mit lichtdurchfluteten Werken hoher malerischer Qualität repräsentiert. Marie Egner zeigt einen idyllischen Winkel eines „Bauerngartens in der Wachau“ den sie um 1900 in duftig, virtuosen Pinselstrichen erfasst. Leonie von Littrows südliche Landschaften um Abbazia faszinieren gleichermaßen wie Olga Wisinger-Florians Darstellung eines Bauerngehöfts an einem späten Sommertag.
Edward Cucuel, der international gesammelte deutsch-amerikanische Spätimpressionist zeigt mit gekonnt gesetzten Lichtreflexen in „Nach der Regatta“ einen interessanten Blick auf die mondäne Welt der deutschen Zwischenkriegsjahre. Ein weiteres Highlight ist das leuchtende Gemälde „Am Zattere in Venedig“ von Carl Moll, das von einem Aufenthalt 1926 in der träumerischen Lagunenstadt erzählt und dem Betrachter die ganze Virtuosität offenbart, mit der dieser große österreichische Künstler mit Licht, Farbe und Form zu modellieren imstande ist. Die intensive Winterlandschaft „Almen im Schnee“ von Alfons Walde besticht durch ihre Plastizität und die kontrastreiche Leuchtkraft der Farben – eine für den Künstler so typisch kraftvolle Darstellung einer tiefverschneiten Alm, hoch in den Tiroler Bergen gelegen.
Die österreichische Nachkriegsmalerei ist durch bedeutende Werke von Max Weiler, Josef Mikl und Markus Prachensky vertreten.

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