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Liu Bolin 'The invisible Man'    Oct 17 - Nov 13, 2012

Ground Zero
Liu Bolin
Ground Zero, 2011
 
Maria Grazia Chiuri and Pier Paolo Piccioli for Valentino
Liu Bolin
Maria Grazia Chiuri and Pier Paolo Piccioli for Valentino, 2011
 
No. 63 Gray’s Opening Ceremony
Liu Bolin
No. 63 Gray’s Opening Ceremony, 2007
 
Three Goddesses
Liu Bolin
Three Goddesses, 2012
 
  
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„The Invisible Man“ by Liu Bolin

In der Ausstellung „The Invisible Man“ by Liu Bolin präsentiert die Galerie PhotographersLimitedEditions ab dem 17. Oktober 2012, eine faszinierende Auswahl der großartigen Werke des chinesischen Starfotografen. Die Fotokunstwerke werden dabei erstmalig in Österreich zu besichtigen und erwerben sein.

Gezeigt werden in erster Linie Arbeiten aus Liu Bolins Serie „ Hiding in the City“ mit der er sich als „The Invisible Man“ weltweit einen Namen machte.

Liu Bolins einzigartige Kunst der Illusionen als „The Invisible Man“

Der 1973 in der chinesischen Provinz Shadong geborene Liu Bolin fasziniert mit seiner einzigartigen Kunst der Illusionen. Er schafft es, sich vor jedem Hintergrund scheinbar unsichtbar zu machen. In einem Arbeitsprozess von 10-12 Stunden wird Bolin von seinen Assistenten detailgetreu bemalt und zwar so, dass er vollkommen mit dem Hintergrund verschmilzt. So machte er sich als „ Invisible Man“ rasch weltweit einen Namen.

Seine berühmtesten Fotografien stammen aus der Serie „ Hiding in the City“ - ein fotografisches Werk, welches er 2005 als Aktionskunst begann. Eine zutiefst politische Fotoserie des Künstlers, der eine Zeit lang als Obdachloser auf der Straße lebte und dadurch selbst erlebte, „unsichtbar“ für die Gesellschaft zu sein. Bolin spielt so künstlerisch mit der Angst, in der Masse unterzugehen und als Individuum nicht zu existieren. Ein Aufschrei auch gegen Chinas soziale Missstände, die das rapide Wirtschaftswachstum mit sich brachten.

Das Ergebnis ist einzigartig und so verwundert es nicht, dass sein Werk international sofort für Furore gesorgt hat und bereits weltweit in Museen gezeigt wurde. Seine Arbeitsweise erfordert Geduld und Konzentration und wurde von Bolin derart perfektioniert, dass er in seinen Bildern kaum zu finden ist. Nicht selten gehen während der Aufnahme Fußgänger vorbei und bemerken den Künstler erst, wenn er sich aus seiner Starre und dem Hintergrund löst. Liu Bolin sieht darin einen stillen Protest gegen die chinesische Staatsmacht.

Mit seiner faszinierenden Arbeit schafft es Bolin den Betrachter direkt in den Bann seiner Bilder zu ziehen. Seine Bildsprache besticht dabei nicht nur durch unglaubliche Sensibilität, sondern auch durch sein außerordentliches Gespür für Details, Licht und Farben, in Kombination mit einer ungezähmten künstlerischen Energie. Nicht nur zeitlose Ästhetik, sondern auch große Kraft spürt man beim Betrachten seiner Bilder und man versteht, dass es sich hier um einen Künstler handelt, der Stellung bezieht und etwas zu sagen hat, das uns alle betrifft.

Nachdem Liu Bolin seine Serie „Hiding in the City“ in Bejing zu Ende gebracht hatte, folgten weitere Aufnahmen in Venedig und New York. Liu Bolin wählte Venedig als Kunsthauptstadt des alten Europas und New York als Beispiel für den immerwährenden Konflikt zwischen den Menschen und den Dingen, die sie erschaffen. Er stellte sich vor symbolträchtige Hintergründe wie die Wall Street und das 9/11 Memorial am Ground Zero um den Betrachter auf diese Konflikte aufmerksam zu machen.

Liu Bolin - Biographie

Liu Bolin wurde 1973 in der chinesischen Provinz Shandong geboren. 2001 schloss er seine Ausbildung in der Central Academy of Fine Arts in Beijing mit einem Master of Fine Arts ab. Seither wurden seine Arbeiten in Museen rund um den Globus gezeigt. Als „Invisible Man“ machte er sich rasch weltweit einen Namen. Seine berühmtesten Fotografien stammen aus der Serie „ Hiding in the City“. Ein fotografisches Werk, welches er 2005 als Aktionskunst begann.
Liu Bolin gehört der jungen Generation Chinas an, die in den frühen 1990er Jahren groß wurde, als China sich von den Folgen der Chinesischen Revolution erholt hatte und eine aufsteigende Wirtschaftsmacht wurde. Die Zeit war geprägt von Wirtschaftswachstum und politischer Stabilität.
Seine erste Soloshow in Beijing 1998 erweckte internationales Interesse. Es folgten unter anderem Einzelausstellungen in der Galerie Bertin Toublanc in Paris (2007), Eli Klein Fein Art in New York (2008) und der Forma Foundation in Milan (2010). Liu Bolin nahm weiters an dem größten zeitgenössischen Festival für Fotografie „Les Rencontres d'Arles“ teil.
Im März 2012 wurde in Zusammenarbeit mit den Designern von Missoni, Lanvin, Valentino und Gaultier eine Fotostrecke für das Harper’s Bazaar Magazine fotografiert .Dabei tarnt er die Modedesigner vor den für Ihre Labels typischen Mustern und Stoffen.

Liu Bolin lebt und arbeitet in Beijing, China.

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