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Groupshow 2014    Jan 17 - Mar 22, 2014

irresistible non-solution 1
Nelleke Beltjens
irresistible non-solution 1, 2013
 
  
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GALERIE CHRISTIAN LETHERT
GROUPSHOW


17.01.2014 – 22.03.2014
ERÖFFNUNG: FREITAG, 17. JANUAR 2014, 18-21 UHR

Mit unserer achten GROUPSHOW möchten wir auch dieses Jahr wieder mit einem Überblick über die aktuelle Arbeit unserer 13 Künstlerinnen und Künstler beginnen. Besonders freuen wir uns, die Gipsarbeit Red and White Dash Column von Sadie Benning präsentieren zu können. Dies gibt Ihnen einen Ausblick auf die gemeinsame Präsentation, die wir zusammen mit der New Yorker Galerie Callicoon Fine Arts im Rahmen der ART COLOGNE COLLABORATIONS realisieren werden.

Im ersten Raum zeigen wir den Aluminiumguss Chunkie von Gereon Krebber (*1973). Ein gigantisches Gebiss scheint hier ein großes Stück aus den übereinander gelagerten Blöcken gerissen zu haben. Katharina Sieverdings dreiteilige Fotoarbeit Kontinentalkern IX von 1987 zeigt eine Aufnahme aus Hiroshima, die von einer Uranstrahlung überlagert wird. Die Werkgruppe Kontinentalkern der Düsseldorfer Künstlerin setzt sich kritisch mit den Nuklearphänomenen jener Zeit auseinander. Katharina Sieverdings Werk war im vergangenen Jahr ausführlich in der großen Einzelschau Weltlinie 1969-2013 im Museum Schloß Moyland zu sehen. Wir freuen uns sehr, Jill Baroff’s 5-teilige Zeichnung Translations zeigen zu können. Hierbei handelt es sich um fünf kurze, visuelle Gedichte, deren Bedeutungen sich von japanischen Kanji Schriftzeichen ableiten, dessen Struktur die New Yorker Künstlerin (*1954) in ihre Einzelteile aufbricht. Das Schriftzeichen für Infatuation (Verliebtsein) setzt sich beispielsweise aus den drei Bildern water/weak/love (Wasser, schwach, Liebe) zusammen. Im vergangenen September haben wir Daniel Lergons (*1978) Einzelausstellung POTENTIAL EISEN gezeigt. Seine neueste Malerei auf Kupfer ist Teil seiner Metallarbeiten, bei denen der in Berlin lebende Künstler mit angesäuertem Wasser, statt mit Farbe, auf mit Metallen grundierte Leinwände malt und die Malerei somit im Material der Bildoberfläche chemisch weckt. Mit The Meadow beweist der irische Maler Fergus Feehily (*1968) wieder sein unerschöpfliches Gespür für das feinsinnige Zusammenspiel von Material und Malereitheorie. Ein Rauten-artiges Raster aus grünen Linien auf einem zartrosa grundierten Holzpanel wird von weißer Ölfarbe überlagert und scheint subtil durch diese hindurch. Feehily’s Kompositionen aus Malerei und vorgefundenen Materialien waren im letzten Jahr wieder Teil wichtiger Malereiausstellungen, z.B. im Walker Art Center in Minneapolis oder der Arthur Boskamp Stiftung in Hohenlockstedt.

Im zweiten Galerieraum zeigt der Düsseldorfer Künstler Kai Richter (*1969) seine Baustützenarbeiten mit dem Titel INFRA. Mit den im Bauwesen sonst horizontal verwendeten Stahlstützen verknüpft und vermisst Richter den Raum vertikal von der Decke bis zum Boden. Kai Richters Arbeiten sind ab dem 18. Januar in der Ausstellung Raw Materials – Vom Baumarkt ins Museum in der Städtischen Galerie in Bietigheim-Bissingen zu sehen. Die großformatige, zweitteilige Zeichnung irresistible non-solution #15 der niederländischen Künstlerin Nelleke Beltjens (*1974) ist im vergangenen Sommer während eines Arbeitsaufenthaltes in Berlin entstanden. „Das gegenwärtige Leben ist durch Unsicherheit und Komplexität gekennzeichnet. Das Gefühl, dass wir in einem Zwischenzustand leben, wird immer offensichtlicher; Veränderung ist nicht nur eine Idee, sondern vielmehr auf verschiedenen Ebenen zu spüren. Nichts ist stabil, alles ist fragmentiert und in Bewegung.“ (Nelleke Beltjens) Der in Berlin lebende Künstler Max Sudhues (*1977) zeigt Fotoarbeiten der Reihe Damrosch, die sich auf ein raumgreifendes Installationsprojekt beziehen, das Sudhues im Herbst 2013 in Lüdenscheid realisierte. Dort inszenierte er im Rahmen der Lichtrouten eine künstlerische Wiederbelebung des vergessenen und im Verfall befindlichen Areals der Firma Damrosch. Die hier erstmals gezeigten Fotoarbeiten zeigen formal isolierte Fundstücke, die herausgelöst von ihrem eigentlichen Umfeld auf ihre formale und poetische Qualität überprüft werden. Rana Begums (*1977) Wandarbeiten aus pulverbeschichtetem Stahl und Aluminium bedienen sich einer postminimalistischen Formensprache. In ihren Arbeiten greift Begum Formen, Farben, Materialien und Muster ihrer architektonischen Umwelt auf und setzt diese abstrahiert in multiperspektivische Wandarbeiten um. In diesem Jahr zeigen wir eine 4-teilige Aluminium Arbeit mit dem Titel No. 486. Zur diesjährigen Art Brussels werden wir Ende April eine Einzelkoje der Londoner Künstlerin präsentieren.

Mit Turbulences zeigen wir eine Arbeit aus der neuen gleichnamigen Werkreihe des Kölner Künstlers Lutz Fritsch (*1955). In einer Serie von Bildhauerzeichnungen beziehen zwei Farbflächen zueinander Position, die von kreisenden Liniengebilden überlagert und eingefangen werden. In der Dynamik zwischen Rotation der Linie und Statik der Flächen entsteht ein kraftvolles Spannungsfeld. Das Papier wird zum Handlungsfeld der dreidimensionalen Bewegung. Wir freuen uns, Ende 2013 unseren ersten umfangreichen Katalog zum Werk des New Yorker Künstlers und Kritikers Joe Fyfe (*1952) herausgegeben zu haben. In der GROUPSHOW zeigen wir eine hängende Wandarbeit aus Gips und Holz, die das Cover dieser Publikation schmückt. Imi Knoebel (*1940) hat sich seit Beginn seiner Laufbahn einer streng gegenstandslosen Kunst verschrieben. Mit der Malerei Sandwich von 1993 zeigen wir eine frühere Arbeit des Düsseldorfer Künstlers. Die tatsächliche gelb, rot, blaue Malerei befindet sich auf den Innenseiten dreier übereinander gelagerter Sperrholzplatten und kommt nur an den Rändern der Arbeit zum Vorschein. Das verwendete Sperrholz bezieht sich auf Knoebels sehr frühe Arbeiten der 1960er Jahre, wie den berühmten Raum 19, den er während seines Studiums an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Jospeh Beuys realisierte. Jorinde Voigt (*1977) entwickelt seit 2002 konzeptuelle Zeichnungen auf Papier, die sie Notationen und Partituren nennt. In ihren Notationen konstruiert Voigt ein gleichermaßen komplexes wie individuelles Ordnungssystem, um unsichtbare Prozesse unserer Gegenwart zu vermessen. In der diesjährigen GROUPSHOW zeigen wir zwei Lithographien aus der Werkgruppe Symphonic Parts.

Wir freuen uns, vom 30. Januar bis 02. Februar zum zweiten Mal an der Art Los Angeles Contemporary teilzunehmen. Darüber hinaus sind wir Ende März wieder auf der Drawing Now in Paris, sowie auf der Art Cologne und der diesjährigen Art Brussels im kommenden April vertreten. Während der Art Cologne ist auch unsere erste Einzelausstellung mit Imi Knoebel geplant, auf die wir Sie natürlich frühzeitig hinweisen werden.

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GALERIE CHRISTIAN LETHERT
GROUPSHOW


17.01.2014 – 22.03.2014
OPENING RECEPTION: FRIDAY, 17TH JANUARY 2014, 6 to 9 pm

We are pleased to announce our annual GROUPSHOW including works by all 13 artists of the gallery. This time we are happy to introduce US American artist Sadie Benning. This gives you a preview on our joint COLLABORATIONS booth, together with New York based gallery Callicoon Fine Arts at the upcoming Art Cologne in April.

In the entrance of the gallery Gereon Krebber (*1973) shows his new aluminum sculpture Chunkie. Large ivories seem to have bitten a big chunk out of stacked aluminum blocks. Katharina Sieverding’s large photo work Kontinentalkern IX (1987) shows an image of a scene in Hiroshima overlaid by a uranium radiation. This body of work by the Düsseldorf based artist critically discusses nuclear phenomena. Last year the Museum Schloß Moyland showed an extensive soloexhibition on Katharina Sieverding’s work with the title Weltlinie 1969-2013. Jill Baroff’s 5part drawing Translations was made in 2000 and is drawn with graphite on Japanese gampi paper. They are short, visual poems, whose meaning is derived from breaking apart the character structures of Japanese Kanji. For instance, the Japanese character for "infatuation" is made up of the three images (or compound ideograms) water/weak/love: “It suggested the image of drowning to me and so the words float down through a divided atmosphere of stacked gampi.” (Jill Baroff). Past September we have shown Daniel Lergon’s (*1978) solo-exhibition POTENTIAL EISEN in the gallery. His latest painting on copper is part of his body of work using powdered metal. The Berlin based artist grounds the canvas with metal and then paints with acidified water instead of pigments.The potential of the painting’s surface is chemically aroused. With The Meadow Irish painter Fergus Feehily (*1968) once again demonstrates his inexhaustible sensitivity for painting, material and theory. A green net of rhombus patterns on a light-rose wooden panel is covered with a touch of white paint which turns the color into subtle shades of green. In 2013 Feehily’s sophisticated compositions were again part of important painting exhibitions such as in the Walker Art Center Minneapolis and the Arthur Boskamp Stiftung in Hohenlockstedt.

In the second gallery room Kai Richter’s black and orange steel trestles INFRA brace the space from floor to ceiling. The works by the Düsseldorf based artist (*1969) will be part of the exhibition Raw Materials – Vom Baumarkt ins Museum at the Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen, opening on January 17th, 2014. Rana Begum‘s (*1977) post-minimal form vocabulary is not only influenced by Donald Judd and minimalist art in general but also by modern architecture and urban structures. The three dimensionality is an important aspect to Begum’s works that are mostly multi-perspective and offer a vast number of possible angles from which the viewer can choose his or her perfect position to look at it. In our GROUPSHOW we present the new 4part aluminum piece No. 486. At the upcoming Art Brussels next April we will show a solo presentation with the London based artist. The large diptych irresistible non-solution #15 by Dutch artist Nelleke Beltjens (*1974) was made during a residency in Berlin over the last summer: “Contemporary life is characterized by uncertainty and complexity. The persistent feeling that we are living in an in-between stage is becoming more and more apparent; change is not only an idea, but rather felt on many levels. Nothing is solid, all is fragmented and in movement. I use the medium of drawing to create highly intricate structures alluding to the over-complexity of our reality”. (Nelleke Beltjens) Berlin based artist Max Sudhues (*1977) shows two photo works of his latest series Damrosch that refers to an installation project which Sudhues carried out in Lüdenscheid last fall. In the context of Lichtrouten he reinvigorated a forgotten and abandoned corporate area artistically. Found objects are insulated from their original context and surrounding to be verified of their formal beauty and poetic quality.

The work Turbulences by Cologne based artist Lutz Fritsch (*1955) is part of a new body of work. In his series of sculptural drawings two color fields take up position and are surrounded and captured by circling forms. A powerful area of tensions evolves in the dynamic between the rotation of the line and the static color fields. Last fall we have launched our first publication on Joe Fyfe’s work, including an extensive selection of works and an interview in the back. We are happy to present a hanging wall sculpture of wood and plaster by the New York based artist and critic (*1952), which can be seen on the catalogue’s cover page. From the beginning of his artistic career Düsseldorf based Imi Knoebel (*1940) has been committed to strictly non-representational art. The painting Sandwich from 1993 consists of three plywood panels that are only painted with red, blue and yellow from the inside. The actual painting only reveals at the edges of the minimalistic painting, whose material refers to early works on plywood such as the famous Raum 19 which Knoebel built during his studies at the Kunstakademie Düsseldorf in the late 1960s. Berlin based artist Jorinde Voigt (* 1977) has been developing conceptual drawings on paper since 2002, referring to them as notations and scores. Voigt constructs an ordering system, as complex as it is individual, in order to survey invisible processes in our present day with a system of drawing-like codes. We are showing two lithographs from the series Symphonic Parts.

We are happy to announce our second participation in Art Los Angeles Contemporary from January 30 to February 2. Furthermore we will again exhibit at this year’s Drawing Now Paris in March and the upcoming fairs Art Cologne and Art Brussels in April. During the fair in Cologne we plan to show our first solo exhibition with Imi Knoebel.

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