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Justin Almquist (Work)    Sep 12 - Oct 20, 2012


Eröffnung: Dienstag, 11. September 2012, 19:00 bis 21:00 Uhr

Galerie Crone präsentiert anlässlich der Art Week die erste Einzelausstellung des US-Amerikaners Justin Almquist in Berlin. Gezeigt werden kleinformatige Zeichnungen und abstrakte Collagen aus den letzten drei Schaffensjahren des Künstlers.

Zur Ausstellung
Die abwechslungsreichen Bildwelten Justin Almquists speisen sich aus flüchtigen Momenten, situativen Anekdoten, Traumwelten und Alltagssituationen. Immer wieder lässt der Künstler sich dabei auch von unsteten Images der Medienwelt - dem Vagen, Zerrissenen und Unvollständigen - inspirieren. Diese Versatzstücke bringt er mit einem oftmals subversiven Unterton aufs Papier, ohne sich auf einen bestimmten Stil oder eine Technik festzulegen. Einige Zeichnungen erinnern an Cartoons und Karikaturen, wieder andere sind farbige und feingliedrige Aquarellzeichnungen. So zeigt ein Blatt beispielsweise die fast realistisch wirkende Darstellung einer Fledermaus, die sich bei genauerer Betrachtung jedoch als weibliches Geschlechtsorgan entpuppt.
Die häufig skizzenhaft wirkenden, in Wahrheit aber akribisch ausgearbeiteten Blätter changieren zwischen Realität und Vorstellungskraft. Manchmal sind es Textelemente, Beschriftungen und Sprechblasen, die einem vermeintlich harmlosen Motiv eine Doppelbödigkeit verleihen. Dann wieder kombiniert Justin Almquist unterschiedliche Sujets so miteinander, dass irritierende Situationen und subtile Abgründigkeiten entstehen.

Ähnlich wie bei den Arbeiten auf Papier vollzieht Justin Almquist auch in seiner Malerei einen sich stets verändernden Wechsel von Techniken, Materialien und Dimensionen. Mit dickflächig aufgetragenen Schichten aus selbst hergestelltem Acryl schafft er farbintensive Malereien, die auf das Genre der Assemblage verweisen. Stehende Farbinseln werden von begrenzenden Kartonstreifen zeichnerisch konturiert und durch collagierte Elemente wie bemaltes Pappmaché und Bindfäden akzentuiert. Verstörende und gleichzeitig irritierende Blickwechsel werden vollzogen, denen sowohl haptische wie illusorische Elemente innewohnen.

Zum Künstler
Justin Almquist wurde 1976 in Minneapolis, Minnesota (USA) geboren. Seit acht Jahren lebt und arbeitet er in München, wo er 2010 sein Diplom an der Akademie der Bildenden Künste bei Markus Oehlen machte. Im Jahr 2011 war er Stipendiat der Chinati Foundation in Marfa, Texas. Almquists Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen präsentiert, unter anderem in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und dem Kunstverein München.

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