DANIEL BUREN
March 19 (opening) until April 24, 2010
Opening, March 19, 2010 from 7 p.m. – 9 p.m.
free entrance
Daniel Buren (*1938, Boulogne-Billancourt) is one of the most
influential living French artists and is considered one of the
fiercest critics of contemporary art.
During his career, he has adopted an artistic stance that
scrutinises and questions the essence of art and the systems
supporting it.
The exhibition at Buchmann Galerie Berlin presents a spectacular new
body of situated works which are especially created for the gallery
space.
Daniel Buren uses striped fabric for the new works. It is a similar
material he used for his ground-breaking works in the mid-1960s,
which was woven striped linen fabric.
For the new works presented in Berlin, Daniel Buren uses his „visual
tool“, the sign of white and color alternating stripes of exactly
8,7 cm in width, a unit of measure for all of his works.
Daniel Buren’s intention as an artist is to make the context of the
artwork visible to the spectator: space, light, color proportions
but also to awaken the consciousness of the beholder. By altering
perspectives, his work creates a true modification of the context.
In institutions such as the Guggenheim Museum New York or, most
recently, at the Musée Picasso in Paris, Daniel Buren has created
breathtaking installations.
Daniel Buren’s work is in private and public collections all over
the world. He was awared the Golden Lion for his French Pavillion at
Venice Biennale in 1986. In 2007 he received the Praemium Imperiale
from Japan.
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DANIEL BUREN - WESTWIND, ARBEITEN SITUÉS
ERÖFFNUNG: Freitag, 19. März 2010, 19 – 21 UHR
AUSSTELLUNG: 19. März – 24. April 2010
Daniel Buren (*1938, Boulogne-Billancourt) ist einer der einflussreichsten lebenden Künstler Frankreichs und gilt zugleich als einer der schärfsten Kritiker zeitgenössischer Kunst. Im Laufe seiner Kariere entwickelte er eine künstlerische Position, die das Wesen der Kunst sowie deren Institutionalisierung untersucht und in Frage stellt.
Die Ausstellung in der Buchmann Galerie präsentiert ein spektakuläres neues Werk, das speziell für den Galerieraum geschaffen wurde.
Daniel Buren verwendet dafür gestreiften Stoff. Es ist ein ähnliches Material, wie er es für seine bahnbrechenden Arbeiten Mitte der 1960er Jahre verwendet hat. Für die neue in Berlin präsentierte Arbeit benutzt Daniel Buren sein „visuelles Werkzeug“, weiß und farbig alternierende Streifen von exakt 8,7 cm Breite, die Maßeinheit für jede seiner Arbeiten.
23 von der Decke hängende Fahnen bilden gleichmäßiges Raster. Ventilatoren erzeugen einen Luftzug aus westlicher Richtung, der die Fahnen in ständiger Bewegung hält. Die Flüchtigkeit des Windes erzeugt dabei die Form.
Daniel Burens Intention als Künstler ist es, den Kontext des Kunstwerks dem Betrachter zu verdeutlichen: Raum, Licht, Farbverhältnisse, aber auch das Bewusstsein dafür zu erwecken. Durch die Verschiebung von Perspektiven erschafft seine Arbeit eine wahrhafte Veränderung des Kontexts. In Institutionen wie dem Guggenheim New York oder kürzlich im Musée Picasso in Paris und dem Neuen Museum Nürnberg hat Daniel Buren atemberaubende Installationen verwirklicht.
Daniel Burens Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen rund um den Globus. Über 80 Werke des Künstlers sind weltweit dauerhaft installiert. Er bekam 1986 den Golden Löwen für seinen französischen Pavillon auf der Biennale in Venedig. 2007 wurde ihm der Praemium Imperiale verliehen.
Für weitere Informationen über den Künstler oder Bildmaterial können Sie sich gerne jederzeit mit der Galerie in Verbindung setzen.
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