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»New York Painting«
Eröffnung: Donnerstag, 19. Januar 2012, 18–21 Uhr
Dauer der Ausstellung 20. Januar – 10. März 2012
In der Gruppenausstellung »New York Painting« präsentiert Häusler Contemporary Werke von
Elisabeth Cooper, Fabian Marcaccio, David Reed, Alejandra Seeber und Lawrence Stafford.
Die Schau stellt fünf Positionen vor, die als Impulsgeber die aktuelle New Yorker Malerei entscheidend
geprägt haben. Trotz persönlicher und künstlerischer Verbundenheit haben sie unverwechselbar
eigenständige Formulierungen abstrakter Expression erarbeitet.
Elisabeth Cooper (*1972, New York) lässt Farbe den Bildraum erobern. Farbflecken, Tropfen oder
ineinanderfließenden Flächen wachsen aus der Geste des Pinselstrichs und treten in ein spannungsreiches
Kräfteverhältnis. Ergänzt um Elemente aus dem Abstrakten Expressionismus und der Pop Art entstehen
pulsierende Gefüge voll Lebensfreunde.
Fabian Marcaccio (* 1963, Rosario de Santa Fe, in Argentinien) lebt und arbeitet seit mehr als 20 Jahren in
New York. Seit den frühen 1990er Jahren beschäftigt er sich mit der Erweiterung der Grenzen der Malerei.
Seither entwickelt er Bildobjekte zwischen Malerei, Collage, Skulptur und Installation, die er als »Paintants«
bezeichnet – eine Wortneuschöpfung aus den Begriffen ‚painting’ und ‚mutant’: seine motivisch wie formal
kraftvollen Gesten äußern sich in pastosen Pinselstrichen, Textilresten und Silikonreliefs und erstrecken sich
bisweilen über den Bildträger hinaus in den Raum, erobern Wände, Boden oder Möbel. 2011 wurde er für
seinen Beitrag zum zeitgenössischen Skulpturenbegriff mit dem Bernhard-Heiliger-Preis für Skulptur
ausgezeichnet.
David Reed (* 1946 San Diego, Kalifornien) zählt zu den bedeutendsten abstrakten Malern der Gegenwart.
1971 kam er nach New York, um an der Studio School Malerei zu studieren. Hier begegnete er der großen
Tradition des abstrakten Expressionismus auf der einen und den Arbeiten des Minimalismus und
Postminimalismus auf der anderen Seite. Seine Bilder zeigen gewaltige gestische Bewegungen, die sich wie
Schlaufen oder Bänder über das Format bewegen und durch scheinbar zufällig angeordnete Farbfelder
durchbrochen werden. Seine Bilder wachsen meist über mehrere Jahre, parallel dazu entstehen Skizzen,
die Veränderungen dokumentieren.
Alejandra Seeber (* 1968, Buenos Aires, Argentinien) erkundet das Feld malerischer Möglichkeiten zwischen
den Polen des Figurativen und Abstrakten. Ihre ambivalente Bildsprache ist nicht linear zu entschlüsseln, denn
in ihren gegen-standslos-expressiven Bildern tauchen unvermittelt narrative Referenzen auf. Diese
Gegensätzlichkeit und das Aufeinandertreffen sehr unterschiedlicher Motive machen ihr Werk facettenreich
und vielschichtig. Alejandra Seebers Werk wurde im Kunstmuseum St. Gallen und auf internationalen
Ausstellungen, u.a. in New York, Madrid und Buenos Aires gezeigt. Seit 2009 ist sie in der Graphischen
Sammlung München vertreten.
Lawrence Stafford (* 1938, Kansas City, Missouri) kam nach seinem Studium am Kansas City Art Institute 1967
nach New York. Er zählte zur Avantgarde der späten 60er Jahre und entwickelte neue Techniken des
Farbauftrags. Seine experimentelle abstrakte Malerei wurde in zahlreichen Einzelausstellungen in den USA und Europa gewürdigt. Seine Werke sind in bedeutenden privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten, darunter
im Whitney Museum New York und im Wallraf-Richartz Museum Köln.
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