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James Turrell: Licht | Körper (Zürich)    Nov 16, 2011 - Feb 25, 2012

Roden Crater
James Turrell
Roden Crater, 2009
 
  
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James Turrell «Licht | Körper»
Hologramme und Bronzen
Eröffnung: Mittwoch, 16.11.2011, 17 – 20 Uhr
Ausstellungsdauer: 17.11.2011 – 25.02.2012
Dienstag-Freitag 12-18 Uhr, Samstag 11-16 Uhr

Häusler Contemporary Zürich präsentiert in der Ausstellung James Turrell «Licht | Körper» Hologramme sowie Carbon Prints und Roden Crater Bronze - Skulpturen zu den Lichträumen des Roden Crater, dem monumentalen Land-Art-Projekt des Amerikaners James Turrell.

James Turrell (*1943, lebt und arbeitet in Flagstaff, Arizona) widmet sein gesamtes Schaffen der Auseinandersetzung mit Phänomenen des natürlichen und künstlichen Lichts. Seine Werke lassen den Betrachter Licht als künstlerisches Medium erleben und ermöglichen ein fast dingliches Lichtempfinden.

Seit zwei Jahrzehnten arbeitet James Turrell am Werktypus der «Holograms». Es handelt sich um Glasplatten, die unter Lichteinstrahlung dreidimensionale Räumlichkeit annehmen. Das Licht ruft dabei Sinneseindrücke einer Tiefenräumlichkeit in gleichsam magischer Weise hervor. James Turrell erreicht hier ein neues Empfinden von Masse und Körperlichkeit.
Nachdem 2004 im Kunsthaus Zug Hologramme in kleinem Format zu sehen waren, werden bei Häusler Contemporary nun erstmals in der Schweiz großformatige Hologramme präsentiert.

Neben seinen Lichtobjekten und Licht-Rauminstallationen, die in Museen weltweit gezeigt werden, arbeitet James Turrell seit den 1970er Jahren an seinem Opus magnum, dem Roden Crater-Project in der Wüste von Arizona. Der erloschene Vulkan «Roden Crater» ist durchzogen von einem Netz unterirdischer Gänge, die zu sensiblen Orten, den so genannten «Skyspaces» führen. Durch eine Öffnung in der Decke zum Himmel reagieren sie auf wechselnde Lichtverhältnisse. Natürliches und künstliches Licht korrespondieren hier auf subtile Weise und ermöglichen einzigartige Sinneserfahrungen. Die exklusiven Roden Crater Bronzes im Maßstab 1:50 (Auflage 12 Stück) basieren auf Entwürfen des Künstlers und lassen durch die haptische Qualität der Materialien Bronze und Gips die Wirkung der realen Räume im Krater erahnen. Die Ausstellung präsentiert zudem frühe Carbon Prints des Roden Crater, darunter seltene Luftaufnahmen James Turrells aus den 1970er Jahren. Sie dokumentieren den ursprünglichen Zustand des Kraters vor den künstlerischen Interventionen.

Zeitgleich zur Präsentation bei Häusler Contemporary Zürich ist James Turrell u. a. in folgenden Ausstellungen vertreten: Noch bis zum 27. November ist James Turrell mit einem der aufwändigsten Projekte auf der Biennale 2011 zu sehen. Seine begehbare Installation «APANI» ist Teil der von Bice Curiger kuratierten Show «IllumiNATIONS» im Arsenale. Turrells Werk wurde mittlerweile zu einem der Highlights der Schau.
Ab dem 23. September 2011 wird in der Ausstellung «Wunder» in den Deichtorhallen Hamburg erstmals James Turrells frühes Projection Piece «Squat Blue» von 1967 gezeigt (Ausstellung bis 5. Februar 2012).

Das Guggenheim Museum sowie das MoMA Ps1 in New York planen für 2013 eine große Retrospektive über James Turrell. Die Schau wird in den darauf folgenden Jahren mit unterschiedlichen Ergänzungen auf Welttournee gehen.

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