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Hermann Albert: Malerei und Zeichnung. 1966-1979    Nov 8, 2013 - Feb 1, 2014

Blondine schön braun
Hermann Albert
Blondine schön braun, 1971
 
Familienbild
Hermann Albert
Familienbild, 1973
 
Frau 7
Hermann Albert
Frau 7, 1969
 
Frau 8
Hermann Albert
Frau 8, 1969
 
Nude in front of Yellow Curtain (Akt vor gelbem Vorhang)
Hermann Albert
Nude in front of Yellow Curtain (Akt vor gelbem Vorhang), 1978
 
 
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Hermann Albert
Malerei und Zeichnung. 1966-1979
45 Jahre Galerie Poll
Eröffnung: Freitag, 8. November 2013, 18-21 Uhr
Ausstellung vom 9. November 2013 bis 1. Februar 2014


Die Ausstellung Hermann Albert. Malerei und Zeichnung zeigt eine Auswahl früher Arbeiten des Künstlers: Posen und Momente, Frauen und Männer, Bauern und Jäger sowie Akte im Wald und in häuslicher Umgebung.

Die Posen und Momente aus den sechziger Jahren sind in kühlen leuchtenden Acrylfarben gemalt, große einfarbige Flächen charakterisieren die Bilder dieser Zeit. Mit dem Umzug nach Braunschweig Mitte der siebziger Jahre ändern sich Thematik und Farbpalette des Malers. Seine vierschrötigen Bauerntypen und Akte im Wald bringt er in warmen gedeckten und erdigen Temperafarben auf die Leinwand. Während er in den früheren Bildern die Farbe gleichmäßig aufträgt, ist jetzt der Pinselduktus des Malers deutlich erkennbar. Parallel zur Malerei entstehen in dieser Zeit auch Zeichnungen mit Kohle und farbiger Pastellkreide mit spontanem Strich. Aufenthalte des Malers in Italien bringen zunehmend das südliche Licht in seine Bilder.

Albert ging und geht es vor allem um die Probleme der Malerei und des Malerischen auf dem Hintergrund des persönlichen Erlebnis- und Erfahrungsumfelds, das letztlich auch seine Themen bestimmt. Aus der Spannung zwischen diesen beiden Komponenten erwächst sein weniger durch Vorbilder als durch einen starken Eigenwillen gesteuerter und geformter Stil. (…) Allerdings ändert sich umgekehrt der Stil auch mit einer verändert erlebten Wirklichkeit. Hermann Alberts Wendung nach dem Süden brachte neue Einflüsse und Motive in seine Arbeit, und damit entstanden auch andere Ausdrucksweisen“, schreibt Lucie Schauer 1981 im Katalog zu einer großen Ausstellung des Künstlers in der Orangerie des Schlosses Charlottenburg, ausgerichtet vom Neuen Berliner Kunstverein.

Hermann Albert, geboren 1937 in Ansbach, studiert von 1958 bis 1964 an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig Malerei bei Professor Voigt. Mitte der sechziger bis Mitte der siebziger Jahre lebt und arbeitet er in Berlin, danach in Braunschweig, wo er von 1985 bis 2002 als Professor an der Hochschule für Bildende Künste Malerei lehrt. Nach dem Kauf eines Hauses in Ronzano bei Cortona (Italien) folgen regelmäßige Aufenthalte in Italien. Seit einigen Jahren hat der Maler auch wieder eine Wohnung in Berlin. Sein Werk wurde in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt und befindet sich in namhaften öffentlichen und privaten Sammlungen. Albert erhielt 1971 den Villa-Romana-Preis, 1977 nahm er mit seinen Zeichnungen an der documenta 6 in Kassel teil.

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