Sarah Plimpton mit Maja Vieli-Bisig und Hans Schnorf

Sarah Plimpton mit Maja Vieli-Bisig und Hans Schnorf

untitled by sarah plimpton

Sarah Plimpton

Untitled, 2013

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Sarah Plimpton

Untitled, 2013

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Sarah Plimpton

Untitled, 2013

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Saturday, March 22, 2014Saturday, April 26, 2014

Gallery for Modern & Contemporary Art
Zurich, Switzerland

Ausstellung in der Galerie ART FORUM UTE BARTH, ab 22. März 2014

Sarah Plimpton, New York

Die bekannte New Yorker Künstlerin Sarah Plimpton zeigt ab 22. März in der Galerie ART FORUM UTE BARTH ihre neuesten Gemälde auf Tyvek.


Sarah Plimpton hat für die Ausstellung Arbeiten aus New York mitgebracht, die ihr Streben nach Balance im abstrakten Bild zum Ausdruck bringen. Gemalt auf Tyvek, einer Mischung aus Flies und Stoff, sind den Werken eine einzigartige Optik eigen.

Wichtigstes Gestaltungselement in der Kunst sind für Sarah Plimpton Farbflächen, Kontraste und Formen. Die Flächen stossen gegeneinander und arbeiten mit der Thematik von Zusammendrängen, gegenseitigem Durchdringen und Ergänzen. Schlussendlich interessiert Sarah Plimpton das Finden von Gleichgewichten. In zwei verschiedenen Werkgruppen wird dies dem Betrachter deutlich. Einerseits werden Formen und Figuren vor schwarzem Hintergrund gezeigt. Die beinahe gegenständlich wirkenden Elemente, die sich jedoch nicht mit etwas bestimmten assoziieren lassen, berühren sich nicht. Dennoch wirken sie als Gros-ses Ganzes und ergänzen sich zur perfekten Bildharmonie. In einer zweiten Werkgruppe scheint der schwarze Hintergrund selber zur Figur zu werden. Die an Landschaften erinnernden Gebilde spielen mit dem Schwarz und betonen eine gegenseitige Beziehung, ein Positiv und Negativ, ein Yin und Yang, ein Geben und Nehmen.

Geboren wurde Sarah Plimpton in New York. Nach ihrem Studium am Smith College in Northampton, Massachusetts, studierte sie an der Harvard Medical School in Cambridge. Bei einem langjährigen Aufent-halt in Paris verkehrte sie mit Tal Coat und De Staël. Plimpton arbeitet neben der Malerei schon von Anbe-ginn sowohl im Gebiet der Radierung als auch der Typographie: In ihren Werken setzt sich die Künstle-rin mit der Beziehung zwischen Wort und Bild oder Schreiben und Malen auseinander. Sarah Plimpton ist nicht nur erfolgreich als Künstlerin tätig sondern auch als Schriftstellerin. In ihren Künstlerbüchern vereint sie ihre beiden Leidenschaften: Kunst und Literatur. Zudem hält sie erfolgreich Lesungen und regelmässig werden Gedichte und Texte von ihr veröffentlicht. Die Werke von Sarah Plimpton sind in zahlreichen wich-tigen öffentlichen Sammlungen vertreten wie zum Beispiel im Metropolitan Museum of Art in New York oder im Museum of Fine Arts in Boston.

Im Kabinett wird die Solo Show von Sarah Plimpton von zwei Zürcher Künstlern ergänzt: Die Malerin und Musikerin Maja Vieli-Bisig zeigte Ende 2013 eine Einzelausstellung in der Galerie Art Forum Ute Barth. Unter den Werken befand sich der Bleistift-Zyklus „Grundrisse“. Aufrisse von Schachteln und Verpackun-gen setzte sie eins zu eins um. In der aktuellen Ausstellung zeigt Maja Vieli-Bisig ihre neusten Weiterent-wicklungen dieser Thematik, Multiples aus Aluminium, die sich, wie Sarah Plimpton, mit dem Thema Flä-che und Form beschäftigen.

Hans Schnorf, welcher mit seiner One-Person-Show an der Kunst Zürich 2013 grosse Aufmerksamkeit erweckte, zeigt ein Werk mit dem Titel „Peanuts“. Kleinformatig kommen die schwarzen Formen auf weis-sem Hintergrund in langen Reihen daher und erinnern in ihrer Form – auch ohne vorher den Titel des Wer-kes gelesen zu haben – an Erdnüsse. Doch das Werk handelt von viel mehr, als nur von Erdnüssen. Ähn-lich wie Erdnüsse, sind wir Menschen auf den ersten Blick einander ähnlich und gleich und es offenbaren sich erst bei genauerer Betrachtung und beim Kennenlernen die einzelnen Individuen mit eigenen Ecken und Kanten.

Die beiden Zürcher Künstler und Sarah Plimpton sind spannende Beispiele für Künstlerpersönlichkeiten, die ihre eigenen Grenzen sprengen und uns in ihren Bann ziehen – über alle Grenzen hinaus.