Ana Pais Oliveira: Architektur und Farbe

Ana Pais Oliveira: Architektur und Farbe

desired shelter #4 by ana pais oliveira

Ana Pais Oliveira

Desired Shelter #4, 2011

Price on Request

desired shelter #410 by ana pais oliveira

Ana Pais Oliveira

Desired Shelter #410, 2011

Price on Request

lost neighborhood by ana pais oliveira

Ana Pais Oliveira

Lost Neighborhood, 2014

Price on Request

pintura fora de si by ana pais oliveira

Ana Pais Oliveira

Pintura fora de si, 2014

Price on Request

Thursday, August 28, 2014Saturday, September 27, 2014

Kartausstraße 8
Zurich, 8008 Switzerland

Der Preis geht in diesem Jahr nach Portugal. Zur Saisoneröffnung der Zürcher Galerien der Innenstadt präsentiert die Galerie ART FORUM UTE BARTH eine Solo Show der jungen Künstlerin Ana Pais Oliveira. Die 1982 geborene portugiesische Malerin und Bildhauerin ist die Preisträgerin des internationalen Young Art Award für Künstler unter 33 Jahren, 2013/14.

Ute Barth vergibt den Kunstpreis bereits zum sechsten Mal. Junge, am Anfang ihrer Karriere stehende Künstler und Künstlerinnen bekommen so die Gelegenheit, ihr Werk mit der Unterstützung und besonderen Förderung der Galerie in professionellem, internationalen Rahmen engagierten Kunstsammlern zu zeigen. Der erste Schritt dazu ist diese Einzelausstellung zur Saisoneröffnung der Zürcher Galerien.

Marie von Heyl, Meike Entenmann und Ana Handick sind Beispiele für bisherige Preisträgerinnen Gewinnerinnen, die - durch den Young Art Award unterstützt - mittlerweile eine beachtliche internationale Karriere starten konnten. Ihre Arbeiten sieht man nicht nur in der Schweiz, sondern bereits auch in Deutschland, England, den USA, Japan und Südamerika.

Am Donnerstag, 28. August, öffnet auch das schmucke Riegelhaus der Galerie ART FORUM UTE BARTH nach der Sommerpause wieder seine Pforten und lädt ein, im lauschigen Skulpturengarten die junge Künstlerin Ana Pais Oliveira persönlich kennen zu lernen, die extra zur Vernissage angereist ist.

Ana Pais Oliveira (Vila Nova de Gaia, 1982) lebt und arbeitet in Vila Nova de Gaia, Portugal. Sie ist Absolventin der School of Fine-Arts, Oporto University (2005), wo sie gerade den Doktortitel in Art und Design erwirbt. Ihr Thema ist Mechanisms of contamination between pictorial and architectonic space in contemporary artistic practices.

Diese Auseinandersetzung widerspiegeln auch die in der Galerie ausgestellten Werke der Künstlerin.

Ana Pais Oliveira hat in den letzten Jahren neben dem Young Art Award der Galerie ART FORUM UTE BARTH auch andere wichtige Auszeichnungen bekommen, so zum Beispiel den Acquisition Prize der 9. Edition of Amadeo de Souza-Cardoso Prize (2013), den First Painting Prize Aveiro Jovem Criador (2009), den First Prize Engenho e Arte (2009), den Third Prize in 1º Prémio Jovem de Artes Plásticas da Figueira da Foz (2009), the First Prize Art XXI 10 (2009), the First Prize Eixo Atlântico (2008) and the First Painting Prize Estoril Sol (2006).

Sie steht am Anfang einer vielversprechenden Karriere.

Bereits jetzt ist sie in wichtigen Sammlungen in Portugal und Spanien vertreten (Collection of the Focus-Abengoa Foundation (Seville), Amarante’s Municipal Museum, Banco BPI, Grupo Lena Construções, Eixo Atântico, Casa da Cultura/Casa Barbot and Espinho’s Municipal Museum), man kann also sicher sein, dass sich auch Sammler aus anderen Ländern diesem Trend bald anschliessen.

Die Beziehung zwischen Architektur und Malerei ist das zentrale Thema ihrer Arbeit: die Darstellung und Formung von Raum, sowie die Art, wie wir Räume wahrnehmen. In der Malerei eröffnen sich da unendlich mehr Möglichkeiten als in der Architektur, die auf physikalische Gesetze Rücksicht nehmen muss. Die Palette der Farben, physikalische Gesetzmässigkeiten, Ordnung und Chaos, Dynamik und Stillstand, Ausgewogenheit und Irritation, Sprache der Malerei versus Sprache der Architektur, Stabilität und Balance, virtuelle und reale Welten – dies alles sind die Bausteine ihrer Kunst und ihres Denkens. Der Betrachter spielt dabei ebenfalls eine zentrale Rolle, seine Wahrnehmung ist schliesslich der Schlüssel zum Werk.

Ana Pais Oliveria lotet immer wieder neu aus, wie weit die Sprachen der Architektur und Malerei durch dreidimensionales Denken und Miteinander-Verschmelzen neu definiert werden können.

In der aktuellen Ausstellung der Galerie ART FORUM UTE BARTH werden Arbeiten von 2011 bis 2014 gezeigt, Gemälde, Zeichnungen und Objekte. Die kleinsten Original-Zeichnungen gibt es bereits unter CHF 300, die grösseren Gemälde und Objekte bewegen sich zwischen 1000 und 2500 Franken.