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Tim White-Sobieski 'Awakening'
10. März - 21. April 2007
Eröffnung: 10. März 2007 19 - 21 Uhr
Tim White-Sobieski zeigt in der Galerie Michael Schultz seine neue Fotoserie „Awakening“. Sein Motiv ist ein Jugendlicher (White-Sobieskis Sohn), dessen Erscheinung häufig in digitaler Vervielfältigung vor nächtlichen Hintergründen abgebildet ist.
Die Serie „Awakening“ hat ihren Ursprung in einem Video, welches Tim White vor ca. einem Jahr drehte. Es zeigt die Emotionen eines Teenagers, der aus seiner kindlichen Existenz erwacht und die Welt der Erwachsenen betritt. In Form einer meditativen Bilderwelt spiegeln die Fotoarbeiten Ausschnitte des Prozesses des Erwachsenwerdens wieder. Die jugendliche Figur, die in den meisten seiner Arbeiten abgebildet ist, zeigt noch Spuren ihrer kindlichen Vergangenheit, lässt jedoch klar ihre Zukunft als erwachsener Mann erahnen.
Der Junge scheint in sich gekehrt und gedankenversunken. In einer Welt zwischen Traum und Realität gewährt er dem Betrachter keinen Blickkontakt und bezieht ihn damit nicht in das Bildgeschehen ein. Symbole wie das Yo-Yo und die Uhr reflektieren das Fortschreiten von Lebenszeit. Gleichzeitig fangen sie den Moment der Bewegung ein und deuten auf den kurzen Moment, der nur durch das Medium der Fotografie eingefangen werden kann. So zeigen die Arbeiten in ästhetischer Ausgewogenheit ein spannungsgeladenes Zusammenspiel von fotografischer Perfektion und inhaltlicher Vieldeutigkeit.
Der Protagonist ist aus der geschlossenen, geschützten Welt der Kindheit ausgebrochen. Seine Zukunft bleibt ungewiss und vor ihm liegt eine faszinierende Entdeckungsreise.
Tim White-Sobieski 'Awakening'
March, 10 – April, 21 2007
Private View: March 10, 2007, 7-9pm
Tim White-Sobieski is showing his new photographic work „Awakening“ at Galerie Michael Schultz. His motif is a teenager (White-Sobieski’s son), whose appearance is often digitally mulitplied and displayed infront of nocturnal backdrops.
The series „Awakening“ is based on a video, which White-Sobieski filmed about a year ago. It shows the emotions of a teenager, awakening from his childhood existence and stepping into the world of adulthood. With a ruminant imagery the photographs reflect on the processes of growing up. The youth who he depicts in most in his works still shows traces of a childish past, however, clearly revealing the future of a grown up man.
The boy seems introvert and lost in thought. In a world between dream and reality he does not allow any eye contact with the spectator and therefore does not involve him in the events. Symbols such as the yo-yo and the clock stand for progress and life time. At the same time they capture the moment of movement and emphasise just this one short moment, which can only be made visible with photograpy. The works juxtapose aesthetic balance and a tantalising play with photographic perfection and different facettes of content.
The protagonist broke out from the closed and sheltered world of childhood. His future remains uncertain and a fascinating discovery journey just lies ahead of him.
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