Unikate und Grafiken von Horst Janssen
Aquarelle, Tuschezeichnungen, Radierungen
vom 24. Januar bis zum 14. Februar 2009
F. G. CONZEN in der Trinkausgalerie
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
Tel.: +49 (211) 86 68 10
Fax: +49 (211) 86 68 129
E-Mail: trinkausgalerie@conzen.de
Öffnungszeiten:
Mo, Di, Mi 10.00 - 18.30 Uhr
Do, Fr 10.00 - 19.00 Uhr
Sa 10.00 - 16.00 Uhr
Horst Janssen gilt als einer der bedeutendsten und zugleich exzentrischsten deutschen Grafiker und Zeichner des vergangenen Jahrhunderts.
Geboren 1929 in Hamburg, wuchs er in Oldenburg auf. Seine künstlerische Ausbildung konzentrierte sich von Beginn an auf den grafischen Bereich: von 1946- 1951 studierte er an der Landeskunstschule in der Klasse für angewandte und freie Graphik bei Alfred Mahlau; Ende der 50er Jahre erlernte er bei Paul Wunderlich die Radiertechnik, der fortan immer mehr Bedeutung in seinem Schaffen zukam. In Janssens Darstellungen verweben die Motive häufig zu einem feinen, gestrichelten Netz. Am Bildrand werden sie zudem durch satirische oder ironische Kommentare begleitet. Bildthemen des umfangreichen Schaffens sind neben Landschaften, Stilleben und Porträts die Erotik, aber immer wieder auch das Selbstporträt. Unter der ausführlichen Auseinandersetzung mit dem Werk anderer Künstler wie Rembrandt, Dürer, Goya, Callot und Klinger griff Horst Janssen bekannte Bildthemen auf, um sie jedoch auf seine eigenwillige Art umzudeuten. Personen und insbesondere Porträts entfremdete er dabei oftmals ins Groteske und teilweise sogar Dämonische.
Mit dieser künstlerischen Ausrichtung gilt Horst Janssen in erster Linie als ein Grafiker, dessen Stil dem Phantastischen Realismus zugeordnet wird.
1995 verstarb dieser ungewöhnliche Künstler in Hamburg. Zwei Jahre darauf wurde in der Hamburger Kunsthalle das Janssen-Kabinett eröffnet, in dem Blätter der Sammlung seines Druckers Hartmut Frielinghaus gezeigt werden. Im Jahr 2000 wurde in Oldenburg das Horst Janssen-Museum eröffnet.
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