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This artwork, Abendlandschaft Fischerhude by Otto Friedrich Wilhelm Modersohn, is currently for sale at ZIBELIUS FINE ART.
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Otto Friedrich Wilhelm Modersohn, Abendlandschaft Fischerhude
 
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TITLE:  Abendlandschaft Fischerhude
ARTIST:  Otto Friedrich Wilhelm Modersohn (German, 1865–1943)
WORK DATE:  1939
CATEGORY:  Paintings
MATERIALS:  Öl auf Leinwand / Oil on canvas
MARKINGS:  Unten links signiert und datiert ’39 / Signed and dated on the lower left '39
SIZE:  h: 42 x w: 58 cm / h: 16.5 x w: 22.8 in
STYLE:  Modern
PRICE*:  28,500 EUR  (Convert prices to your currency with our Currency Converter)
GALLERY:  ZIBELIUS FINE ART  +49 (0) 177 2345588  Send Email
DESCRIPTION:  Werkverzeichnis: WV-OM-SW 1939, Nr. 35: Abend, Gehöft (Neveln)
Mit aktueller Echtheitsbestätigung des Otto-Modersohn-Museums in Fischerhude.

Das Gemälde ist ein charakteristisches Werk der späten 30er Jahre.
Morgen- und Abendstimmungen bieten dem Künstler die Möglichkeit seine weichen Strichführungen in ein atmosphärisches Ganzes einzubetten. Otto Modersohn stellt den Landschaftsausschnitt mit einem zarten, vom Abendlicht der untergehenden Sonne eingefärbten Himmel dar. Ein altes Bauernpaar treibt die kleine Kuhherde zum Stall. Dargestellt ist ausweislich der eigenen Aufzeichnungen des Künstlers das Gehöft Neveln, das zu einer kleinen Gruppe von Anwesen am Nordarm der Wümme bei Fischerhude gehört.

Für Modersohn und seine stimmungsvollen Landschaften schwärmte bereits früh seine spätere Frau Paula Becker, als sie 1897 in Worpswede Urlaub machte: ”Er hatte so etwas Weiches, Sympathisches in den Augen. Seine Landschaften, die ich auf den Ausstellungen sah, hatten tiefe, tiefe Stimmung in sich. Heiße, brütende Herbstsonne, oder geheimnisvoll süßer Abend. Ich möchte ihn kennenlernen, diesen Modersohn...” (aus dem Tagebuch, zitiert in: Margret Steenfatt: Ich, Paula. Die Lebensgeschichte der Paula Modersohn-Becker, Weinheim: Beltz, 1991, S. 36)

Biografie:

Das Werk Otto Modersohns wird in drei Hauptabschnitte unterteilt:
Jugend und Akademiezeit werden unter dem Begriff "Frühwerk - Westfalen" zusammengefasst.

"Worpswede" setzt mit der Entdeckung dieses Ortes durch Fritz Mackensen und Otto Modersohn im Sommer 1889 ein.

"Fischerhude" beinhaltet die Jahre nach 1908. Diese Zeit schließt jene Bilder ein, die während Modersohns Reisen nach Franken in den zwanziger Jahren und seiner Aufenthalte in seinem Haus im Allgäu ab 1930 entstanden.
Bekannt wurde Otto Modersohn als Mitbegründer der Künstlerkolonie Worpswede. Er hat ein umfangreiches malerisches und zeichnerisches Werk hinterlassen, welches in der Tradition der französischen Freilichtmalerei des 19. Jahrhundert, der Schule von Barbizon, steht. Bereits früh revoltierte Modersohn gegen den Akademismus und entwickelte sich zu einem unabhängigen Einzelgänger, der seine künstlerischen Ziele mit den Begriffen Einfachheit, Intimität und Innerlichkeit definierte und seine kreative Kraft aus der geistigen Versenkung in die Natur schöpfte. 1884 begann er das Kunststudium an der Kunstakademie Düsseldorf. 1888 wechselte er zur Kunstakademie Karlsruhe in die Klasse von Hermann Baisch. Im Juli 1889 reiste Otto Modersohn mit Fritz Mackensen zum ersten Mal nach Worpswede. Hans am Ende folgte im August nach.
1893 trafen Fritz Overbeck und 1894 Heinrich Vogeler, ebenfalls Studenten der Düsseldorfer Akademie, ein. 1895 stellten die Worpsweder zum ersten Mal als Künstlergruppe in der Bremer Kunsthalle aus. Von der Presse als "Apostel des Hässlichen" beschimpft, wurden doch zwei Werke für die Sammlung angekauft. Anschließend erlebten die fünf Worpsweder im Münchener Glaspalast ihren ersten großen Erfolg und den nationalen sowie internationalen Durchbruch. Sie wurden als "das europäische Ereignis" gefeiert. Otto Modersohns großformatiges Gemälde „Sturm im Teufelsmoor“ von 1895 wurde von der Neuen Pinakothek in München angekauft und gilt seit dem 22. August 1938 als verschollen.
1897 gründete die Malergruppe die Künstlervereinigung Worpswede. Im gleichen Jahr ging Otto Modersohn die Ehe mit der Bremer Kaufmannstochter Helene Schröder (1868-1900) ein, die ihm 1898 eine Tochter, Elsbeth (1898-1984), gebar. 1899 trat er aus der Künstlervereinigung wieder aus. Er kämpfte „für die persönliche, individuelle Freiheit“ jedes Einzelnen in der Kunst, wie er es in seinem Austrittsschreiben am 25. Juli 1899 formulierte. 1900 starb nach langer, schwerer Krankheit seine erste Frau. In diese Zeit fällt die Freundschaft mit Rainer Maria Rilke und Carl Hauptmann.
1901 heiratete er die Malerin Paula Becker, die kurz nach der Geburt der Tochter Mathilde (Tille Modersohn, 1907-1998) an einer Embolie starb.
Auch die folgenden 36 Schaffensjahre an der Seite seiner dritten Frau Louise Breling (1883–1950), Tochter von Heinrich Breling, mit der er zwei Söhne hatte, Ulrich Modersohn (1913–1943) und Christian Modersohn (1916–2009), waren nach der Übersiedelung von Worpswede (1908) und den Sommermonaten von 1930-36 im Allgäu von intensiver Arbeit geprägt.

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English summary:

This oilpainting, signed and dated ’39 lower right, is a characteristic work of the late 30s. Morning and evening moods offer the artist the ability to embed its soft strokes in an atmospheric whole.
Otto Modersohn represents the delicate landscape with from the evening light of the setting sun colored sky.
An old farmer and his wife drives a small herd of cows to the barn. Shown is evidenced by the records of the artist's own Neveln the farm, which belongs to a small group of property on the north arm of river Wümme near Fischerhude. This painting is sold with a photo-certificate from the Museum Otto Modersohn.
Otto Modersohn (22 February 1865, Soest, Westfalia — 10 March 1943, Rotenburg, Wümme) was a German landscape painter. He was a member of the artists colony in Worpswede and was married to fellow artist Paula Modersohn-Becker from 1901 until her untimely death in 1907.

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