|
DESCRIPTION:
|
Charles Zadok (1897-1984) war von 1956 bis 1970 in der Geschäftsleitung der Kaufhauskette Gimbels. Auf seinen Reisen begann er mit dem Sammeln von Kunst. Später war er Mitglied des Museum of Modern Art International Council und des Robert Lehman Art Foundation and Trust. Er stiftete viel Kunstwerke an Museen. /
Charles Zadok (1897-1984) was an executive at Gimbels from 1956 to 1970. During his travels he started collecting art. Later, he was a charter member of both the Museum of Modern Art's International Council and the Robert Lehman Art Foundation and Trust. He donated many works of art to museums.
Im August 1912 erwarb Pierre Bonnard eine Villa in Vernonnet im Tal der Seine. Das Haus, das der Künstler humorvoll 'Ma roulotte'- mein Wohnwagen nannte, gewährte weite Blicke in die Ferne, die ihm die Gegelenheit boten, die Variationen von Farbe und Licht auszuloten, die seine Werke inspirierten. Bonnards Garten, der den größten Teil des Aquarells ausfüllt, war kaum gezähmt und weitläufig. Er nannte ihn seinen 'jardin sauvage', was er auch als Titel für ein Gemälde wählte.
Bonnard hat diese Wildheit mit der geraden, abgegrenzten Balustrade im Vordergrund kontrastiert, die den menschlichen Eingriff in die Natur verdeutlicht.
Auf einem der größten Gemälde, die Bonnard je malte (252 x 319), "La terrasse de Vernon", von 1928 (Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf), ist eine ähnliche Ansicht dargestellt. / Im August 1912 erwarb Pierre Bonnard eine Villa in Vernonnet im Tal der Seine. Das Haus, das der Künstler humorvoll 'Ma roulotte'- mein Wohnwagen nannte, gewährte weite Blicke in die Ferne, die ihm die Gegelenheit boten, die Variationen von Farbe und Licht auszuloten, die seine Werke inspirierten. Bonnards Garten, der den größten Teil des Aquarells ausfüllt, war kaum gezähmt und weitläufig. Er nannte ihn seinen 'jardin sauvage', was er auch als Titel für ein Gemälde wählte.
Bonnard hat diese Wildheit mit der geraden, abgegrenzten Balustrade im Vordergrund kontrastiert, die den menschlichen Eingriff in die Natur verdeutlicht.
Auf einem der größten Gemälde, die Bonnard je malte (252 x 319), "La terrasse de Vernon", von 1928 (Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf), ist eine ähnliche Ansicht dargestellt. /
In August 1912, Pierre Bonnard bought a villa in Vernonnet in the Seine valley. The house, which the artist nicknamed 'Ma roulotte' - my caravan, afforded rambling views into the distance that gave him every opportunity to explore the variations in colour and light which inspired his works. Bonnard's garden, which fills the largest part of the watercolour, was hardly tamed and rambling. He referred to it as his 'jardin sauvage,' a title he also gave to a painting.
Bonnard has contrasted that savage character with the rigid form of the balustrade in the foreground, pointing out the human presence imposed upon nature.
One of the largest paintings ever created by Bonnard (99 x 125 in.), "La terrasse de Vernon", 1928 (Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf) shows a similar view.
|