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Peter Schuyff 'Recent Work'    Sep 10 - Nov 7, 2009

Untitled
Peter Schuyff
Untitled, 2009
 
Brown winter
Peter Schuyff
Brown winter, 2009
 
Day at the beach
Peter Schuyff
Day at the beach, 2009
 
The moon
Peter Schuyff
The moon, 2009
 
XL (aus der Serie der Dukes)
Peter Schuyff
XL (aus der Serie der Dukes), 2009
 
 
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Peter Schuyff, einer der bedeutendsten Vertreter der so genannten „Second New York School“ (s. Arthur C. Danto und Rainer Crone in: New York Painters, Kat. Sammlung Goetz, 1993) ist nach Jahren in New York und Vancouver nach Holland zurückgekehrt, wo er 1958 geboren wurde. Dort hat er seit 2006 einen neuen, ungemein vielseitigen Werkkomplex mit übermalten Gemälden, Papierarbeiten und Skulpturen geschaffen, den die Galerie Karl Pfefferle nun erstmals der Öffentlichkeit vorstellt.

In den frühen achtziger Jahren gelang einer jungen New Yorker Künstlergruppe, zu der neben Peter Schuyff u.a. auch Philip Taaffe und Peter Halley zählen, die Loslösung und die Erneuerung der formalen Strenge im Umgang mit geometrischen Strukturen, die in der „minimal art“ eines Sol LeWitt noch bindend gewesen war. Das Arbeiten in Serien, als potenziell unendliche Variation einer vom Künstler festgelegten Bildform, sowie die schöpferische Freiheit im Umgang mit der geometrischen Form prägen Peter Schuyffs Werk bis heute. In einundzwanzig kürzlich entstandenen „paintings on found paintings“ setzt der Künstler rätselhafte, ineinander verschlungene Gebilde auf bereits existierende Gemälde, Fundstücke, die er bei Trödel- oder Antiquitätenhändlern entdeckt hat. Seine durch eine äußerst präzise und schlüssige Licht- und Schattenführung vollkommen plastisch erscheinenden „Verknotungen“ schweben vor den linearperspektivischen Bildräumen unbekannter Maler aus anderen Zeiten. Die unterschiedlichen Bildsysteme durchdringen sich dabei nicht. Vielmehr entsteht aus der Interaktion zwischen einer teilweise fast naiv gegenständlichen Bildwelt und den komplett abstrakten Formschöpfungen Peter Schuyffs eine eigentümlich skurrile Dialektik.
(Caroline Klapp)

Zur Eröffnung am Donnerstag, 10. September spricht um 19.30 Uhr Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet, Universität Bonn.

Die Öffnungszeiten zur OPEN ART sind:
Freitag, 11. September 11 bis 21 Uhr; Samstag 12. und Sonntag 13. September jeweils von 11 bis 18 Uhr.

Anlässlich der Ausstellung erscheint mit der freundlichen Unterstützung des holländischen Generalkonsulates der Niederlande in München ein Katalog.

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