Presseinformation von Kunsthandel Wienerroither & Kohlbacher zur Messe für Kunst und Antiquitäten in der Hofburg von 03. – 11.11.2007
Einen Höhepunkt unserer Präsentation bilden vier Werke von Egon Schiele. Ein kompositorisch sehr anspruchsvolles Aquarell ,Liegende (die Versuchung)’ (1913), ein frühes kleinformatiges Ölgemälde ,Schnee’ (1908) sowie zwei Zeichnungen – ein ‚Weiblicher Akt’ (1912) und ‚Landschaft mit Hügeln am Horizont (Neulengbach)’ (1914).
Eine herausragende Besonderheit stellt Carl Molls ‚Beethovenhaus’ (1903) dar, das bereits 1903 in der Wiener Secession ausgestellt war.
Unter den Exponaten findet sich eine Auswahl an Zeichnungen Gustav Klimts, darunter die in blauem Farbstift ausgeführten ‚Freundinnen in Umarmung’ (1905/06) – einer Studie zu ‚Wasserschlangen II’ –, die ‚Studie zum Bildnis Amalie Zuckerkandl’ (1913/14), ein ‚Weiblicher Akt, aufgestützt liegend’(1908/09), ein ‚Mit gestreckten Beinen nach links sitzender Halbakt’ (1910), das ‚Liebespaar (aus: Die Hetärengespräche)’ (1904) oder eine ‚Studie zum Kuss’ (um 1907/08).
Ein außergewöhnliches Werk stellt Alfred Kubins ,Fabelwesen’ dar, das zu den seltenen Kleisterfarbenbildern des Künstlers zählt, die um 1905/06 entstanden sind.
Josef Floch ist mit zwei Arbeiten vertreten, einem seltenen frühen Ölgemälde ‚Südfranzösischen Landschaft’ (1925) und einer weiteren bemerkenswerten Arbeit ‚Rooftops in New York’ aus der Zeit der amerikanischen Emigration (1942).
Eine hervorragende Fassung von Alfons Waldes Ölgemälde ,Kirchstiege’ (um 1924) und ein Ölbild von Anton Faistauer ,Taormina’ (1929) werden das Spektrum der Kunst der Österreichischen Moderne abrunden.
Von Max Weiler werden das frühe Ölgemälde ‚Herbstlandschaft’ (1949) und zwei fast monochrome großformatige Eitemperaarbeiten ‚Himmelsgegend’ (1976) und ‚Große Landschaft mit Hügel’ (1977) präsentiert.
Gezeigt werden neben Exponaten österreichischer Künstler auch Werke internationaler Vertreter der Moderne. Zu diesen zählen mehrere aquarellierte Tuschfederzeichnungen Lyonel Feiningers.
Ernst Ludwig Kirchners doppelseitige Tuschfederzeichnung auf Papier ‚Badende an den Moritzburger Seen’ mit der rückseitigen Darstellung ,Sitzende Marcella’ aus dem Jahr 1909 dokumentiert die schöpferischen Gemeinsamkeiten der Künstler aus der Vereinigung „Brücke“, die sich im Sommer an den Moritzburger Teichen trafen und den weiblichen Akt in freier Natur skizzierten.
Ein weiterer internationaler Künstler ist der im Jahr 2005 verstorbene Künstler Zoran Music. Er wird mit dem Ölgemälde ‚Cavallini che passano’ (1948), ein besonders geschätztes Motiv, ausgestellt sein.
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