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Artist |
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Koloman (Kolo) Moser |
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Title |
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Frühling
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Medium |
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oil on canvas |
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Size |
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39.4 x 39.4 in. / 100 x 100 cm. |
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Year |
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1900 - |
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Description |
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Koloman (Kolo) Moser (Wien 1868-1918) "Frühling", um 1900, monogrammiert MK, auf der Rückseite 4x der Stempel: Nachlaß Koloman Moser und am Keilrahmen Nachlaß-Nr. 152, Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm, gerahmt, (K) |
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Misc. |
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Signed, Stamped |
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Sale Of |
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Dorotheum: Tuesday, November 25, 2008 [Lot 9] Klassische Moderne
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Estimate |
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*
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Sold For |
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Provenance |
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Kolo Moser Nachlaß-Ausstellung 1920, Kunstverlag Wolfrum, Wien; Felix Landau Gallery, Los Angeles (Rückseite Aufkleber); Christie's London, Impressionist and Modern Art, 25. Juni 2003, Lot 176; Privatbesitz, Deutschland ... ... Nach Mosers Tod vergingen zwei Jahre, bis sein Werk wieder in Erinnerung gerufen beziehungsweise sein Nachlaß erschlossen wurde. Zunächst wurde im Juni 1920 unter dem Titel "Kunstschau 1920" der Versuch einer Neuauflage der sensationellen Ausstellungen von 1908 und 1909 unternommen. Josef Hoffmann, Alfred Roller, Anton Hanak, der nunmehrige Direktor des Museums für Kunst und Industrie Eduard Leisching und der Kunsthändler Gustav Nebehay organisieren diese Präsentation, die auch den anderen unmittelbar davor verstorbenen Größen der Jahrhundertwendekunst breiten Raum einräumte: Gustav Klimt, Egon Schiele und eben auch Kolo Moser, von dem neunzehn Bilder gezeigt wurden. Ein Katalogtext von Ludwig Steinmetz gibt die damalige Einschätzung von Mosers malerischem OEuvre wieder:"Im Werke Koloman Mosers prägt sich ein Typus spezifisch österreichischer Bildung aus ... Erhabene Hochlandsarchitektur, aus rhythmischen Linienzügen erbaut, übergossen und verklärt von einem ruhigen, starken Farbton der Atmosphäre; der Zauber versonnener, friedlicher Plätze, endlich die dichterische Natursymbolik, die uns Naturvorgänge durch Einkleidung in menschliches Gleichnis naheführt."Im November desselben Jahres folgte eine Ausstellung im Kunstverlag Wolfrum am Kohlmarkt, die erstmals Mosers gesamten künstlerischen Nachlaß der Öffentlichkeit erschloß. Es entsprach den Vorlieben der Zeit, daß fast ausschließlich der Maler Moser repräsentiert war. Unter den 276 Katalognummern der Ausstellung befanden sich 250 Ölgemälde (...) In den achtziger Jahren brach ein wahrer Jugendstil - Boom aus, die großen "Wien um 1900" - Ausstellungen in Venedig,Wien und Paris, später auch in Japan und den USA, sind noch weitgehend in Erinnerung. In all diesen Präsentationen spielte Kolo Moser eine wichtige Rolle, die in zahlreichen Katalogtextseiten gewürdigt wurde. Im Zuge dieser Forschungs- und Ausstellungstätigkeit gelang es auch, manches verloren geglaubte Kunstwerk wieder zu entdecken, (...) Inzwischen ist der Enthusiasmus wieder etwas verebbt; eine neue Jahrhundertwende hat neue Interessenschwerpunkte und anderen kunsthistorischen Nachholbedarf aufgezeigt. Geblieben ist die Faszination einer bis heute wirksam gebliebenen Modernität, die sich mit Koloman Moser und seinen Mitstre
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